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Erste Adresse für Hightech-Entwicklung

02.11.2005

Direkt am Einfahrtsportal der Vienna DC und in unmittelbarer Nähe von Österreichs größtem Kongresszentrum wurde ein neues Topgebäude in der Bürolandschaft der ViennaDC, der Tech Gate Tower, errichtet. Der Eventbereich wurde im Tower um Ausstellungsflächen und zusätzliche Konferenz- und Besprechungsräume erweitert. Für die Bauausführung zeichnet die Strabag verantwortlich.

Mit dem Tech Gate Tower hat Wiens erste Adresse für Hightech-Entwicklung und Innovation in einer zweiten Ausbaustufe seine Büroflächen um 18.000 auf rund 50.000 Quadratmeter ausgebaut und um die Technologieschwerpunkte Nanotechnologie, Werkstofftechnik, Sensorik und Telematik erweitert. Der Eventbereich verfügt nun über Ausstellungsflächen und zusätzliche Konferenz- und Besprechungsräume im Tower.
Das architektonische Konzept des Tech Gate Vienna in der Wiener Donau-City, von den Wiener Architekten Holzbauer und Frank geplant, geht über die herkömmlichen Bürostandards, die einer reinen Flächeneffizienz unterworfen sind, weit hinaus. Das verdeutlichen die großzügigen Lufträume in den Eingangshallen und die zahlreichen Kommunikationsflächen, die im Tech Gate Tower wie auch im bereits bestehenden Bauteil Gate ein wesentliches Merkmal der ausgeführten Architektur sind.

Einige Ausführungsdetails – Regelbüro
Die Außenwand bilden geschoßhohe Fassadenelemente mit verglastem Parapetbereich und darüber liegenden, durchgehenden Fensterbändern im Rastermaß von 1,50 Meter. Jede zweite Fensterachse der Regelfassade ist mit einem Senkklappflügel ausgestattet, sodass jeder Büroraum mit mindestens mit einem öffenbaren Fenster ausgestattet ist. Für die Glasflächen wurde generell Sonnenschutzglas verwendet, zusätzlich erhielten die südost- und südwestseitigen Fassadenelemente eine verlaufende Litexbedruckung (zusätzlicher Sonnen- und Sichtschutz). Raumseitig wurde ein manuell zu bedienender Blendschutz vorgesehen.
Zwischenwände: Gipskartonständerwände von Hohlraumboden-Oberkante bis Unterkante der Stahlbetondecke. Die Wände wurden aus Metallständerwerk mit Gipskartonbeplankung und Mineralfilzeinlage hergestellt. Im Anschlussbereich zur Außenwand (Fensterkonstruktion) wurde ein ca. 50 Zentimeter breites, transparentes Glaselement eingesetzt.
Decke: Aufgrund des gewählten Klimatisierungssystems (Multifunktionskühlbalken) konnte eine Ausführung ohne abgehängter Decke erfolgen. In jeder 2. Ausbauachse ist der erwähnte Kühlbalken abgehängt. Damit wurde nicht nur die lichte Raumhöhe auf eine Höhe von 3,00 Meter erhöht, sondern auch der jederzeitige Anschluss von Zwischenwänden ohne Schallschutzschwachstellen erleichtert. Die Anschlussmöglichkeit von Zwischenwänden ist in jeder Achse des Regelausbaurasters gegeben.
Boden: Hohlraumboden mit einer durchschnittlichen Bruttohöhe von ca. 13 Zentimeter, bestehend aus Schalungselementen auf verstellbaren Metallstützfüßen und Nivellier-Estrich. Parallel zur Fassadenfront wurde ein rund 60 Zentimeter breiter Doppelbodenstreifen hergestellt, um eine nachträgliche, auf die Möblierung abgestimmte Ausrichtung der Bodentanks in Längsrichtung für den Mieter zu ermöglichen.

HJP

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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