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EU-Emissionshandel bleibt

02.05.2017

Wir begrüßen die Entscheidung des Plenums in der Sitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg, die Änderungsanträge des Umweltausschusses ENVI abzulehnen. Durch den Ausschluss der Zement-, Kalk-, Ziegel- und Gipsindustrie aus dem Emissionshandel wären für die Industrie am Wirtschaftsstandort Österreich erhebliche nachteilige Auswirkungen entstanden.

Zum Glück hat sich die Vernunft im Sinne der Wirtschaft letztendlich durchgesetzt. Die Vorschläge hätten lediglich regionale Arbeitsplätze gefährdet und dabei keine einzige Tonne CO2 eingespart. Die im Dezember ohne jedwede vorherige Diskussion vom Umweltausschuss verabschiedeten Vorschläge hätten den Wettbewerb am EU-Binnenmarkt zusätzlich stark verzerrt und die Schaffung von Wohnraum innerhalb der EU stark verteuert. Wir sind glücklich, dass dem undemokratischen Vorspiel des Umweltausschusses nun im Plenum des Parlaments die richtige Antwort folgte.

Autor/in:
Andreas Pfeiler

GF Fachverband Steine-Keramik

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