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Europäische Krise bremst Wienerberger

29.08.2012

Wenig erfreulich ist das Halbjahresergebnis für den Wienerberger-Konzern in diesem Jahr. Das Unternehmen werde von der aktuellen „Vertrauenskrise“ in Europa geplagt, sagt Vorstandschef Heimo Scheuch.

Beinahe überall in Europa brechen die Aufträge weg. In Österreich gebe es eine stabile Entwicklung – konkret liegt das Auftragswachstum im Wohnungsneubau bei einem Prozent. In den anderen Sparten stagniert das österreichische Geschäft. Sorgenkind ist vor allem die Region Osteuropa, die im ersten Halbjahr einen Einbruch von 41 Prozent zu verzeichnen hatte. Lediglich wegen der Konsolidierung von Pipelife Austria, dem größten österreichischen Produzenten von Kunststoffrohrsystemen, konnte ein Umsatzwachstum von fünf Prozent bzw. von 986 Millionen Euro auf 1,04 Milliarden Euro registriert werden.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) reduzierte sich jedoch um 16 Prozent von 123,4 Millionen Euro auf 104,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) fiel um 85 Prozent von 27,1 Millionen Euro auf 4,1 Millionen Euro. Heimo Scheuch kündigte weitere Einsparungen bis Ende 2013 in Höhe von 40 Millionen Euro an. Neben Zusammenlegungen soll es zu weiteren „Einmottungen“ kommen. Die Spaßmaßnahmen werden auch Auswirkungen auf die Mitarbeiterzahl des Konzerns haben, so der Vorstandschef.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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