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Expertenforum:

09.02.2005

Hochleistungsbeton, der den steigenden technischen
Anforderungen im Bauwesen gerecht werden will, muss genau definierte Eigenschaften bezüglich Haltbarkeit und Vermeidung von Rissen aufweisen. Österreichs Zementforschung hat für die Anwendung im Bauwesen neue Berechnungsmethoden und modernste Technologien entwickelt. "Damit wird es möglich, praktisch jede gewünschte Betonqualität unter allen klimatischen Bedingungen herzustellen und zu garantieren", erklärte der Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), DI Felix Friembichler anlässlich der Eröffnung des ersten Expertenforums Beton im Jahr 2005. Ziel des Expertenforums Beton ist es die aktuellsten
technischen Entwicklungen aufzuzeigen und gleichzeitig Anregungen für künftige Einsatzmöglichkeiten zu geben.

Mit Theorie und Praxis der neuen, verfeinerten Methoden zur Temperatursteuerung von Beton befasste sich das Expertenforum Beton des Forschungsinstituts der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie. Betonbauwerke an die besondere Ansprüche bezüglich Tragfähigkeit oder Wasserdichtigkeit gestellt werden, benötigen bei der Herstellung eine genaue Temperatursteuerung. Zu große Umgebungswärme und Mängel bei der Berechnung der Erwärmung des Betonkörpers im Zuge des Abbindens führen zur Bildung von Rissen, die das Eindringen von Wasser und Korrosion der Stahlbewehrung ermöglichen. Problematisch für die künftige Festigkeits-entwicklung ist auch zu niedrige Temperatur. Friembichler: "Für moderne Bauteile, bei denen Hochleistungsbeton zum Einsatz kommt, ist daher eine Temperatursteuerung des Betons unabdingbar."

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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