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Fassadenschalung Top 50 spart Zeit und Kosten

18.03.2009

Im aufstrebenden Wiener Stadtteil St. Marx gelegen, entsteht der 40.000 Quadratmeter große Bürogebäudekomplex MARXIMUM. Der Bauherr, die HOCHTIEF Development Austria, hat die Baufirma Rudolf Gerstl mit der Errichtung des 8-geschossigen Gebäudes bis Sommer 2009 beauftragt. Mit Doka-Schalungssystemen kann das Baustellenteam die Ortbetonarbeiten schnell und sicher realisieren und die umlaufende Fertigteilfassade effizient errichten.

Das MARXIMUM besticht durch innovative Planung und maximale Effizienz. Fünf eigenständige Gebäudeeinheiten mit jeweils acht Stockwerken und die Einsparung von tragenden Wänden im Inneren ermöglichen eine Flächeneffizienz von 86 Prozent. Den künftigen Mietern werden somit rund 4.000 modern ausgestattete Arbeitsplätze an der strategisch wichtigen Achse zwischen Stadtzentrum und Flughafen zur Verfügung stehen.
Zugunsten einer flexiblen Raumaufteilung wird im gesamten Gebäude auf tragende Wände verzichtet. Stiegenhauskerne, die mit der Rahmenschalung Framax Xlife betoniert werden, sowie am Deckenrand und im Inneren verteilte Ortbetonstützen übernehmen deren Funktion. Da auf der Baustelle großer Termindruck herrscht - die fünf eigenständigen Gebäudeteile müssen parallel erstellt werden - entschied man sich für eine spezielle Taktung des Bauablaufs. Mit jeweils zwei eigenständigen Teams arbeitet Gerstl an der termingerechten Einhaltung des Baufortschritts. Zusätzlich wird das Erstellen der Fertigteilfassade und der Ortbetonstützen am Deckenrand von der restlichen Decke entflechtet.

Um die Herstellung der Fertigteilfassade zu beschleunigen, verwenden die Arbeiter die mietbare Doka-Fassadenschalung Top 50. Mit ihr kann der komplette Deckenrand inklusive Ortbetonstützen und Fertigteilbrüstungen in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Dafür wird die Fassadenschalung am bereits vergossenen Fertigteil montiert. Das Einlegen und Positionieren des neuen Fertigteils erledigt die Mannschaft von der sicheren Decke aus. Ein in die Fassadenschalung Top 50 integrierter Gerüstrohrverband dient als Schutzgerüst. Anschließend werden die Ortbetonstützen in einem Arbeitsgang mit Ortbeton befüllt. Die aufwändigen Arbeiten am Deckenrand sind nun erledigt. Die Schalarbeiten für die verbliebene, glatte Decke - hier kommt das bewährte Dokaflex-System zum Einsatz - gehen anschließend besonders leicht von der Hand. Da der schwierige Randbereich mitsamt den Säulen bereits hergestellt ist, kann der glatte Deckenbereich rasch eingeschalt und betoniert werden. Die Fassadenfertigteile dienen dabei als Randabschalung und werden mit der Decke vergossen. Oberbauleiter Ing. Johann Neuwirth ist von dieser Lösung überzeugt: "Die Fassadenschalung von Doka eignet sich ideal bei diesem Projekt. Wir können die Fassaden effizient herstellen und sparen uns auskragende Arbeits- und Schutzgerüste in allen Geschossen."

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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