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Feinstaubgipfel: Bauwirtschaft fordert verursachergerechte Maßnahmen

11.05.2005

Verursachergerechte Maßnahmen in Sachen Feinstaub
fordert die heimische Bauwirtschaft anlässlich des Gipfels im Bundeskanzleramt. Diese müssten sich, so Fachverbandsobmann Hans-Peter Haselsteiner, klar an den Fakten orientieren: "Im
Gegensatz zu den Meldungen der vergangenen Wochen, die Bauwirtschaft sei massiv an den Feinstaubemissionen beteiligt, können wir nur
folgendes festhalten: Der Anteil der bauwirtschaftlichen Maschinen und Geräte an den gesamten Feinstaub-Emissionen in Österreich beträgt laut Umweltbundesamt lediglich 1,5%. Bundesinnungsmeister Johannes Lahofer meint, dass Maßnahmen nur in Bereichen vorgesehen werden
dürfen, die auch maßgeblich für die Feinstaubbelastungen verantwortlich sind. Dabei ist unbedingt auf eine Ausgewogenheit zwischen Kosten und zu erwartendem Nutzen zu achten. Anstatt wie beispielsweise in Tirol die Nachrüstung von Baumaschinen mit Partikelfiltern vorzuschreiben, sollte forciert werden, dass künftig nur mehr Fahrzeuge und Maschinen am Markt erhältlich sind, die bereits mit Partikelfiltern ausgestattet sind, so die Sprecher der Bauverbände.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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