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Fertighäuser müssen flexible Wohnkonzepte­ bieten

20.02.2019
Daniel Knuchel

Österreich ist in Europa ein Fertigbau-Musterland, nur Skandinavien weist einen höheren Marktanteil auf. Die hohe Bautätigkeit sollte weiterhin für ausreichende Nachfrage sorgen, beliebt sind flexible und innovative Fertigungssysteme. Fertighäuser müssen standardisiert individueller werden, um die Wünsche der Käufer befriedigen und die Leistungen der Werke optimieren zu können. Die modulartige Bauweise sollte weiter ausgefeilt werden. Beachten wird die Fertighausindustrie auch müssen, dass ihr klassischer Markt, die Mittelschicht, schrumpft. Dementsprechend gilt es, einerseits kostengünstige Wohnkonzepte für Kleinfamilien zu entwickeln, andererseits das wachsende Premiumsegment im Hausbau zu bedienen. Zudem legen viele Menschen den Fokus heute eher auf „Usability“ als auf „Developer Design“. Energieeffizienz stellt daher ein ebenso relevantes Kriterium dar wie der sinnvolle Einsatz digitaler Anwendungen. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor treibt jedoch den Markt immer stärker: Wann steigen die Zinsen und wie wird dies das Verhalten potenzieller Fertighauskunden beeinflussen? In der Regel nicht positiv.

Autor/in:
Daniel Knuchel, 
GF Advicum Consulting
 

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