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Flexibilität für mehr Ökologie

29.10.2010

Eine bunte Runde von sechs Experten aus der Bauwirtschaft diskutierte bei der bauzeitung über den Wert von verpflichtenden und verschärften Richtlinien hin zu ökologisch nachhaltigen Bauweisen.

Gebäuderichtlinie, Bauordnung und Wohnbauförderung geben die Standards in Hinblick auf nachhaltiges Bauen vor. Doch ist die Verpflichtung zielführender als freiwilliges Handeln?

Roman Smutny: „Wir haben ein sehr interessantes Projekt laufen, bei dem wir Wohnbauträger, die schon Erfahrungen mit ökologischer Bauweise gemacht haben, an einen Tisch gebracht haben, um sich auszutauschen. Bei einer Befragung haben 90 Prozent gemeint, sie würde wegen des Klimaschutzes oder wegen eines Marktvorteils ökologisch bauen. Ich bin aber überzeugt, dass es nur mit Verpflichtung geht, Ökologie in die Breite zu bringen.“

Robert Jägersberger: „Zwänge sind nie positiv, sondern eher kontraproduktiv. Die Freiwilligkeit muss auch in Zukunft im Vordergrund stehen. Dass Parameter kre­iert werden müssen, um technische Innovationen umsetzbar zu machen, ist mir bewusst. Zumindest ein Großteil meiner Kollegen ist auch davon überzeugt, dass sie nur mit Qualität und technischem Fortschritt reüssieren können. Deshalb sind wir auch bemüht, Fortbildung anzubieten“

Karl Friedl: „Zwang oder Nichtzwang – ich glaube, dass wenn man Nachhaltigkeit so definiert, dass es auch die ökonomische Dimension, neben der soziokulturellen und ökologischen, braucht, muss sich Nachhaltigkeit für den Nutzer, für den Bauherrn irgendwann rechnen. Ich glaube, dass man hier gesetzliche Rahmenbedingungen benötigt. Das eigentliche Problem ist aber, dass in der Bauindustrie – von Entwickler, Financier bis zum Nutzer – oft getrennt gedacht wird. Je mehr wir Modelle haben wie im öffentlichen Bereich, wo es eine Gesamtverantwortung über den Lebenszyklus, also über die Investitions- und Betriebsphase zusammen, gibt, desto eher wird auch der Eigenantrieb kommen. Ich glaube, dass wir am Beginn einer Ära sind, wo Nachhaltigkeit immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird, nicht nur deswegen, weil wir müssen, sondern weil es sich einfach rechnet.“

Andreas Köttl: „Mein grundsätzlicher Standpunkt ist, der Wirtschaft die Chance zu geben, Best Practice zu erarbeiten und Ideen zu vermarkten. Ich merke, dass bei Investoren ein ganz starkes Bedürfnis da ist, grüne Projekte in ihrem Portfolio zu haben. Der Ruf wird von Jahr zu Jahr lauter. Ich sehe die Freiwilligkeit ganz deutlich vor dem Zwang. Nur bin ich auch dafür, dass wenn sich Best Practice etabliert hat, diese auch festzuschreiben und Vorschreibungen für die Unverbesserlichen zu machen. Generell muss man den Standard anheben. Ich denke, dass das aber auf freiwilliger Basis am besten funktioniert.“

Günter Lang: „Wir haben den Dachverband IG Passivhaus gegründet, um in Österreich Kräfte und Innovationen besser bündeln und die Idee rascher in die Breite bringen zu können – und zum allgemeinen Standard hinzuführen. Ob der dann Standard wird, das können wir nicht bestimmen. Das macht der Markt.“

Martin Leitl:
„Ich glaube an Anreize. Die Bauordnung ist Zwang, die Wohnbauförderung ist Anreiz. Ausgehend von einem Mindestlevel werden über Anreize weitere Impulse gesetzt. Es ist auch eine Frage, wie man Zwang definiert. Wenn sie jetzt sagen: Zwang zur Wohnraumlüftung, da sage ich definitiv Nein. Wenn es Alternativen gibt, die genauso effizient oder effizienter sind. Gleiches gilt für das Passivhaus: Zwang nein, freiwillig sehr wohl, wenn jemand so bauen will. Ich sage, das Sonnenhaus ist energieeffizienter als das Passivhaus. Das soll aber kein Zwang für das Sonnenhaus sein. Der Bauherr soll entscheiden. Das fördert den Wettbewerb in der Wirtschaft, das fördert Innovationen. Die EU-Gebäuderichtlinie geht genau in die Richtung: Die verlangt bis 2020 den Niedrigstenergiestandard. Der Wettstreit der guten Ideen ist eine Herausforderung, und der Bauherr kann sich freiwillig für einen Weg entscheiden.“

Smutny: „Nicht, dass es so aussieht, dass ich nur für Vorschriften bin. Ich glaube, dass es beides braucht. Und natürlich Anreize. Ich bin begeistert vom Prozess des Labels ÖGNI. Einerseits wegen der umfassenden Beurteilung der Nachhaltigkeit und andererseits, dass mit diesem Instrument das planungsbegleitend eingesetzt werden kann, ein Bewusstsein geschaffen wird. Vielleicht noch ergänzend: Wir haben eine Studie gemacht, bei der wir die Performance der Passivhäuser zu konventionellen Wohnhausanlagen verglichen haben. Da hat sich gezeigt, dass das Passivhaus, was den Heizwertbedarf und in diesem Fall die gelieferte Fernwärme betrifft, sehr gut funktioniert. Ein besonders großes Potenzial liegt aber im Nutzerverhalten. Man muss den Nutzern bewusst machen, wie viel sie durch ihr Verhalten beeinflussen. Da ist noch ein großer Spielraum gegeben, bevor es zu Nullenergie oder Plusenergie geht.“

Jägersberger:
„Wohnen, wenn man das als primäres Recht ansieht, muss leistbar und ein Wohn- und Wohlbehagen gegeben sein. Wir gehen davon aus, dass das auch in Zukunft gewährleistet wird. Und wenn wir schon beim Nutzerverhalten sind, scheint mir das noch nicht gegeben zu sein. Sei es die Entwicklung bei den Menschen, oder sei es die Technik, die angewandt wird. Wir sind als Planer und Ausführende zuständig, dass wir das Optimum uns zur Verfügung stehender Mittel, von Wissen und Technik einsetzen. Wenn wir Parameter schaffen, dann sind wir aufgerufen, diese einzuhalten. Wir sind sehr wohl dafür, effizienter zu wirtschaften. Aber nicht mit Zwang und nicht mit einem Überrumpeln des Konsumenten. Im Übrigen: Die Lebenszyklen gilt es zu betrachten, nicht den Heizwärmebedarf.“

Friedl: „Wir diskutieren rein nur über die Energiewerte. In Wirklichkeit ist ja Nachhaltigkeit, der ganze ökologische Teil, viel umfassender. Wenn man sich mit den Herstellenergien auseinandersetzt: Damit ist ein CO2-Ausstoß verbunden, der sich auswirkt, wenn er in die ganze Bilanz mit einbezogen wird. Ich glaube, wir sind alle miteinander am Lernen. Was ich aber immer wieder bemerke und was mich erschüttert, ist, dass die Planer hier am wenigsten bereit sind zu lernen.“

Leitl: „Es kommt auch die Wirtschaftlichkeit ins Spiel: Ein Einfamilienhaus mit etwa zwei Drittel solarer Energieabdeckung kostet etwa 15 Prozent mehr als ein Niedrigenergiehaus. Etwa das Gleiche gilt fürs Passivhaus. Das muss jeder selbst entscheiden. Warum gehen wir nicht in einen Wettbewerb der Ideen und Innovationen? Man muss nicht immer Glaubenskriege daraus machen. Ich gebe aber recht: Wir brauchen einen Standard. Und da wehren wir uns vehement gegen den Heizwärmebedarf. Denn da kommt nur eine einzige Technologie infrage: das Passivhaus. Bei der EU-Gebäuderichtlinie ist der Wettbewerb offen. Am Ende wird über Primärenergie abgerechnet. Daher: weg von Kennziffern, die irgendetwas bevorzugen.“

Lang: „Ich spreche mich nicht gegen Primärenergie aus. Es ist aber wichtig, den Endenergiebedarf zu definieren.“

Friedl: „Im Bereich Bürogebäude ist die Kühlung wichtiger. Hier ist zu definieren, wie wir die Wärmelasten wegbringen. Es braucht ein integriertes Denken. Da spielt das Nutzerverhalten eine große Rolle.“

Köttl: „Wir haben natürlich Gebäude, bei denen die Fenster geöffnet werden können. Ohne die erachten wir unsere Projekte trotz Vollklimatisierung als unverkäuflich. Der Nutzer kann hier mit seinem Verhalten ein Drittel der Heizkosten steuern. Aber: Wer sagt oder zwingt den Nutzer, wie er sich zu verhalten hat?“

Jägersberger: „Das Nutzerverhalten ist auch in der Wohnimmobilie der Punkt: Ich will in meinem Haus so wohnen, wie ich will. Und da ist auch trotz Wohnraumlüftung das Fenster über Nacht offen. Sehr oft funktionieren dann durchgerechnete Modelle in der Realität nicht, obwohl sie Energieeffizienz ausweisen.“

Lang: „Das sind dann aber keine Passivhäuser. Das liegt daran, dass in Niederösterreich die Wohnraumlüftung extra gefördert wird. Da reden wir aber von anderen Anlagen, als sie im Passivhaus Standard sind. Es ist eben wichtig, auf die Qualität zu achten. Im Dienstleistungsgebäude liegen enorme Potenziale: Bei konventioneller Energie liegen die Kosten bei 20 Euro pro Quadratmeter und Jahr, während die erste Passivhaus-Büroimmobilie in Österreich bei 26 Cent liegt. Die können übrigens dort alle Fenster öffnen, wenn sie wollen. Es geht aber auch um unsere Gesundheit, denken wir an die Belastungen oder Schimmelbildung. Durch kontrollierte Lüftung kann ich all diese Probleme von Haus aus ausschalten.“

Leitl: „Wenn die EU die Gebäuderichtlinie etwas vorgibt, ist das natürlich ein Zwang. Aber in einer Bandbreite, wo der Konsument sich entscheiden kann. Aber: Warum gibt es in Deutschland ein paar hundert Sonnenhäuser und in Österreich vielleicht zwei? Weil die Normen es nicht erlauben. Ein Beispiel: Ein Sonnenhaus mit 100-prozentiger solarer Abdeckung hätte ohne Wohnraumlüftung keine Förderung bekommen. Weil es einen gewissen Heizwärmebedarf nicht erreicht. Warum soll man hier nicht genauso fördern?“

Köttl: „Neben Büro und Wohnhaus gibt es noch eine dritte große Gruppe: den Altbestand. Der macht mir Sorgen. Das sind Gebäude, die noch bei meinem Pensionsantritt die Öko-Bilanz belasten werden. Dorthin muss man den Fokus setzen. Ich sehe da aber wenig Ansatzmöglichkeiten rechtlicher Natur. Das würde, glaube ich, einen politischen Aufschrei auslösen, wenn man die Menge an Zinshausbesitzer und Büroeigentümer versucht zu bewegen, etwas zu unternehmen. Die stehen ohnehin dadurch unter Druck, dass die Mieter in neuere Gebäude umsiedeln und sie plötzlich mit Leerständen dastehen. Dabei sehe ich gerade in der Solarenergie Möglichkeiten, diese Gebäude aufzurüsten. Da sollte es Förderungen geben, aber: Woher kommen die Mittel?“

Lang: „Der große Brocken liegt sicher in der Altbausanierung. Da müssen auch in der Politik die richtigen Schritte gesetzt werden. Wir haben versucht, das in der Energiestrategie einzubringen. Man wird sehen, was davon umgesetzt wird. Bei Gründerzeitbauten ist es natürlich schwer, gravierende Einsparungen herbeizuführen. Realistisch sind 50 Prozent Einsparungen. Die große Masse, speziell die Nachkriegsbauten, hat aber enorme Potenziale.“

Friedl: „Es geht eigentlich um eine Revitalisierung. Ich glaube, man muss die Altbauten auf ihre Grundsubstanz, bis zum verbleibenden Rohbau, zurückfahren. Und man darf nicht halbherzig sein. Ich komme oft zu Bauherren, die machen bei laufendem Betrieb immer ein bisschen. Das ist wie bei einem alten Auto zum fünfzehnten Mal einen Teil des Motors zu tauschen – während des Fahrens. Es ist aber möglich, den Neubauwert herzustellen, das kostet allerdings so viel wie ein Neubau. Da sind übrigens die Zertifizierungssysteme gefragt, die das dann auch positiv zu bewerten.“

Lang: „Ein gutes Beispiel, was möglich ist, hat man in Vorarlberg gesehen, wo Landesrat Rein 2007 in sanftem Zwang mit den gemeinnützigen Bauträgern eine Vereinbarung getroffen hat, im Neubau nur noch Passivhausstandard zu bauen und in der Altbausanierung auf 30 kw/h runterkommen zu müssen. Anfangs sind die Bauträger Sturm gelaufen. Heute zeigt eine Erhebung, dass sie darüber glücklich sind. 45 Prozent der Altbauten sind bereits saniert. Da sieht man, was mit ein wenig Mut in der Politik zu erreichen ist. Daher sehe ich überhaupt kein Problem, rigorosere Rahmenbedingungen festzuschreiben. Freiwillig wird man immer erst etwas machen, wenn man gezwungen wird.“

Jägersberger: „Wir sind die, die umsetzen. Wenn der Wunsch zum Passivhaus oder Sonnenhaus da ist, wird er verwirk­licht. Der Bauherr orientiert sich zwar nach Best Practice, schlussendlich entscheiden dann aber die Errichtungskosten.“

Friedl: „Die Bauherren müssen erkennen, dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen und sich mit bestimmten Themen auseinandersetzen müssen. Sie können nicht davon ausgehen, dass, wenn sie Planer und Baufirma beauftragen, das Resultat zukunftssicher ist. Wir müssen neben den gesetzlichen Bedingungen dafür sorgen, dass Bauherren auf bestimmte Themen sensibilisiert werden.“

Smutny: „Es ist durchaus möglich, dass Zertifikate in Zukunft verpflichtend werden. Die Bewertungsmethode des ÖGNI etwa kommt aus Deutschland und wird aktuell überarbeitet. Mit dem neuen Leitfaden für nachhaltiges Bauen wird die Bewertungsmethode für alle öffentlichen Bundesgebäude vorgeschrieben. Sie müssen dann als Mindestqualität Silber erreichen. Zwar wird Gold empfohlen, aber mit Silber ist eine gewisse Flexibilität möglich. Es gelingt damit, ein Bewusstsein zu schaffen.“

Friedl: „In letzter Zeit habe ich viele Diskussionen speziell mit Leasinggesellschaften geführt. Die sagen: Bei unseren Autos haben wir genauere Informationen als bei unseren Gebäuden. Aber 95 Prozent unseres Kapitals steckt in Gebäuden. Und da das Banker sind, suchen sie nach Qualitätssicherungssystemen. Und die Zertifizierungen sind eigentlich nichts anderes. Qualitätsprüfung am Bau muss normal werden. Je normaler das wird, können Gesetze und Normen darauf aufsetzen. Wichtig ist, dass die Systeme keine Lösungen vorschreiben, sondern Anforderungen und Ziele definieren. Wie man die erreicht, ist dem Bauherrn überlassen. Das fördert auch Innovationen.“

Leitl: „Für mich ist eines wesentlich: Es muss eine gesamtheitliche Betrachtung geben. Alle Aspekte müssen einfließen – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Dann geht es darum: Was kommt unterm Strich raus. Ich bin zuversichtlich, dass es in diese Richtung geht, und nachhaltiger Wohnraum trotzdem noch leistbar bleibt.“

Smutny: „Dem kann ich nur zustimmen. Die grundlegenden Zielsetzungen der EU-Gebäuderichtlinie sind ähnlich. So wird sie auch dazu führen, dass in den neuen österreichischen Regelungen Primärenergiebedarf und Treibhausgas-Emissionen mehr im Zentrum stehen. Wobei unterschiedliche Wege dorthin führen können. Das Ziel ist ein gemeinsames. Aus unserer Erfahrung wissen wir allerdings, dass ein gewisser Schwerpunkt auf Heizwärmebedarf durchaus Sinn macht. Egal ob Sonnenhaus oder Passivhaus, es geht immer um eine Bilanz.“

Jägersberger: „Ich wünsche mir Vorgaben, mit denen wir auf möglichst breiter Basis zum Ziel kommen. Mit unterschiedlichen Technologien. Möchte aber doch eine Lanze für die Architektur brechen. Gerade architektonisch wertvolle Altbestände muss man ausklammern oder zumindest die Vorgaben bedenken, um Kunst nicht zu vernichten.“

Friedl: „Es geht um die Stärkung des Bewusstseins der Bauherren. Wir müssen auch dafür sorgen, dass integrale Planung wieder gefördert wird. Wir brauchen ganz andere Jurybewertungen bei Wettbewerben, müssen Systeme bewerten und nicht Architektur. Architektur ist nicht nur Gestaltung, sondern muss ein Gesamtkonzept sein. Da ist der Bauherr gefordert, Anforderungen zu definieren.“

Köttl: „Es ist deutlich, dass wir Anforderungen definieren müssen, bevor wir wissen, was wir gesetzlich verbindlich machen können. Aus liberaler wirtschaftlicher Sicht sehe ich den Zwang als ultima ratio. Man hat sich, ohne nach dem Bedürfnis zu fragen, für eine Gurtenanlegepflicht entschieden. Daraus ergab sich ein Umdenken. Bei Airbags gibt es keine Pflicht, trotzdem werden Autos mit mehreren Airbags gekauft. Sicherheit ist dem Kunden wichtig. Ich hoffe, dass aus Überzeugung zu verbrauchsgünstigen Immobilien gegriffen wird und nicht aus Zwang wie beim Gurt. Bewusstseinsbildung ist wesentlich: Wenn der Kunde nicht nachfragt, wird sich auch die Wirtschaft Zeit lassen und riskieren, vom Gesetzgeber unter Druck gesetzt zu werden. Das ist schon ein Spiegel, den wir uns als Bauträger selbst vorhalten müssen.“

Lang: „Es gehören sicher gewisse Verpflichtungen geschaffen, damit schluss­endlich der Ball freiwillig aufgenommen wird. Und dass er freiwillig aufgenommen wird, zeigen mittlerweile vier Millionen Quadratmeter in Passivhausstandard. Ich glaube, der Standard ist angekommen, und die Gebäuderichtlinie hilft, den Schwung zu erhöhen.“

Ökologisch Bauen – Pflicht?

Mit unterschiedlichsten Konzepten wie Niedrigstenergiehaus, Passivhaus, Sonnenhaus oder gar Plus-Energie-Haus ist der Weg zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geebnet. Doch Vielen geht es zu langsam. Sind radikalere Maßnahmen im Bauwesen ein Gebot der Stunde? Müssen schärfere Richtlinien her oder sind freiwillige Schritte hin zu ökologischen Bauweisen langfristig sinnvoller? Ein Thema, das auch in Hinblick auf Förderungen, heftigst diskutiert wird.

(Redaktion: Helmut Melzer, Bauzeitung)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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