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Der Stoßzahn wird vorsichtig freigelegt und für die Bergung vorbereitet.

Fundstücke

30.08.2016

Eine ungewöhnliche und gleichzeitig sensationelle Entdeckung haben Experten der Geologischen Bundesanstalt auf einer Baustelle an der Nordautobahn (A5) gemacht. Sie fanden Reste eines Ur-Mammuts.

Im Rahmen des Ausbaus der Nordautobahn wurden geologischer Aufnahmen an der A5-Baustelle der Asfinag durchgeführt, die zu einem überraschenden Ergebnis führten. Ein Team der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien konnte nahe Bullendorf im niederösterreichischen Weinviertel sensationelle Mammutreste entdecken und bergen.

In einer mehrtägigen Notgrabung wurden neben Wirbelknochen auch zwei vollständig erhaltene, zweieinhalb Meter lange Stoßzähne freigelegt, die mit Gipsbandagen stabilisiert und anschließend ins Naturhistorische Museum Wien transportiert wurden. Alle Zähne und Knochen dürften zu einem einzigen Tier gehören, das im Schlamm der Ur-Zaya eingebettet wurde. Aufgrund der geologischen Verhältnisse und der Form der Stoßzähne vermuten die Paläontologen des NHM Wien, dass es sich nicht um das „gewöhnliche“ Wollhaarmammut handelt, das während der späten Eiszeit in Ostösterreich weit verbreitet war, sondern um eine wesentlich ältere Ur-Mammut-Art. In den nächsten Monaten müssen die einzigartigen Fossilen aufwändig präpariert und gehärtet werden, ehe sie für wissenschaftliche Untersuchungen verfügbar sein werden.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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