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Fussballstadion NÖ Arena: Baufirmen überholen den Zeitplan

25.08.2011

Das Bauprojekt des Fußballstadions "NÖ Arena" in St. Pölten liegt derzeit voll im Zeitplan. Die Arbeiten führen überwiegend regionale Baufirmen aus. Sie weisen darauf hin, dass sie aufgrund der guten Bedingungen im Frühjahr und dem bisher guten Verlauf sogar schon Zeitreserven bilden konnten. Das Dach und das Tribünenoval sind weitestgehend geschlossen, auch der Innenausbau hat bereits begonnen.

Das Bauprojekt des Fußballstadions "NÖ Arena" in St. Pölten liegt derzeit voll im Zeitplan. Die Arbeiten führen überwiegend regionale Baufirmen aus.

Die "NÖ Arena" soll in ökonomischer Hinsicht ein Vorbild sein, wobei festzuhalten ist, dass rund 60 Prozent der beauftragten Arbeiten durch niederösterreichische Unternehmen erfolgen, überwiegend regionale Produkte in der Gastronomie zum Einsatz kommen und Wertschöpfungspotenziale für den Tourismus bestehen. Aber auch in in ökologischer Hinsicht durch die Sammlung von Regenwasser, den Baustoff Holz, den Einsatz von Mehrwegbechern.

Parallel zum Stadionbau arbeiten die Experten derzeit an einem Sicherheitskonzept, das einen reibungslosen und sicheren Betrieb zum Ziel hat. "Gerade das Thema Sicherheit erfordert - nicht zuletzt durch jüngste Vorfälle in der Bundesliga - eine langfristige Planung und zahlreiche Maßnahmen, die im Sicherheitskonzept zusammenspielen werden", so dazu Sportlandesrätin Petra Bohuslav.

Seit Beginn des Projekts sind in die Erstellung dieses Konzeptes wurden Vertreter des ÖFB, der Bundesliga, lokaler Behörden und sämtlicher Blaulicht-Organisationen eingebunden.

Die Architektur muss den Vorgaben folgen: Die offene Gestaltung der gesamten Anlage und die ständige Anbindung der Zuschauer an das Spielgeschehen sollen eine gewaltfreie Atmosphäre schaffen, sämtliche Sektoren sind sehr übersichtlich und schnell erreichbar, die Fansektoren zudem durch spezielle "Vario Sitze" einfach auf Stehplätze umzurüsten.

So sieht die Einrichtung mobile Aufsteckzäune und Sicherheitsnetze vor, um auf so genannte "Risikospiele" reagieren zu können. Zudem bietet die Haustechnik eine flächendeckende Videoüberwachung. (pm)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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