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„Es ist eine Verfünfachung der Sanierungsrate nötig, denn ca. 750.000 Wohnungen sind thermisch unzureichend ausgestattet", sagt GDI 2050-Geschäftsführer Clemens Demacsek.

GDI 2050-Markterhebung: Unerwarteter Rückgang

21.05.2019

Eine aktuelle Markterhebung der GDI 2050 kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Tortz Bauboom stagnierte der Dämmstoffmarkt 2018.

So wurden 2018 insgesamt 6,132 Millionen Kubik­meter Dämmstoff in Österreich verkauft und verbaut. Das entspricht gegenüber 2017 einem Minus von 0,37 Prozent oder 23.000 Kubikmetern. Während die Mineral­wolle gegenüber 2017 ein Wachstum vorweisen kann, gibt es bei den Schaumstoffen einen­ leichten Rückgang. Alternative Dämmstoffe auf Basis von Zellulose, Schafwolle, Hanf etc. bewegen sich mit 0,22 Millionen Kubikmeter – aufgrund ihres eingeschränkten Anwendungsbereichs – auf dem Niveau der Vorjahre. Der Absatz von Holzwolle-Leichtbauplatten stieg um rund fünf Prozent auf 0,021 Millionen Kubikmeter. „Da in den folgenden Jahren konjunkturell mit einer Abkühlung im Neubau zu rechnen ist, hoffen wir auf Änderungen der Rahmenbedingungen für thermische Sanierung“, sagt GF Clemens Demacsek. „Neue, kreative Ansätze – von Kapazitätsanpassungen bei den Professionisten bis hin zu einer innovativen Steuerpolitik – sind notwendig, um die aktuell österreichweit bei 0,4 Prozent per anno liegende Sanierungsrate auf 2 Prozent anzuheben. Nur so können wir die in der #mission2030 formulierte Dekarbonisierung des Wohnungssektors erreichen. Es ist eine Verfünfachung der Sanierungsrate nötig, denn ca. 750.000 Wohnungen sind thermisch unzureichend ausgestattet“

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