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Geldquelle Wegekostenrichtlinie

22.10.2010

Die EU-Verkehrsminister brüten über die Nachverhandlung der Wegekostenrichtlinie.

Das Ziel ist, dass der Schwerverkehr noch mehr zur Kasse gebeten werden soll – vereinfacht gesagt. Brüssel meint, die Lkws sollen die Kosten, die sie verursachen, auch bezahlen. Damit gemeint sind nicht nur die Aufwendungen für die Infrastruktur, sprich für den Bau und die Instandhaltung von Straßen, sondern auch eine Kostenbeteiligung an den sogenannten externen Kosten wie Lärm und Umweltverschmutzung.

De facto haben sich die EU-Verkehrsminister auf Folgendes geeinigt: Lkws ab zwölf Tonnen müssen auf europäischen Autobahnen auch für Lärm, Schadstoffe und Staukosten Aufschläge zahlen. Es steht den Staaten allerdings frei, davon Gebrauch zu machen und auch Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen einzubeziehen. Die Einigung muss allerdings noch vom Europäischen Parlament abgesegnet werden. Auch eine Staugebühr ist in Diskussion. Damit wäre die Toleranzgrenze aller Frächter und Bauunternehmer mit Sicherheit überzogen. Derzeit liegt die Lkw-Maut nach Angaben der EU-Kommission in den EU-Staaten zwischen 15 und 25 Cent, abhängig von der jeweiligen Schadstoffklasse und anderen Faktoren.

Gisela Gary

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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