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Drei Hersteller, ein Ziel: Ein fairer und ausgewogener Schalungs­mietmarkt, auf dem Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden.

Gemeinsame Interessen

06.12.2016

Die Schalungsanbieter Doka, Hünnebeck und Peri haben einen neuen Verein für Leistungstransparenz, den ÖVBS, ins Leben gerufen.  

Wenn sich die drei österreichischen Schalungsanbieter Doka, Hünnebeck und Peri gemeinsam an ein Projekt wagen, kann Großes erwartet werden. Herausgekommen ist der Österreichische Verein für Leistungstransparenz bei Betonschalungen (ÖVBS), ein Verein mit der Zielsetzung, faire und ausgewogene Rahmenbedingungen für die Vermietung von Betonschalungen und den damit verbundenen Nebenleistungen in Österreich zu schaffen. „Bisher hatte jeder Schalungsanbieter seine eigenen Vertragsbedingungen, man verglich oftmals Äpfel mit Birnen“, so der neue Obmann und Doka-Geschäftsführer Walter Schneeweiss. „Durch verbindliche klare Leistungsdefinitionen und ein verbindliches Leistungs­spektrum bei der Anmietung von Betonschalungen sowie dem Ausweisen von Nebenleistungen und der jeweiligen Kostentragung nach klaren Regeln schaffen wir nun Vergleichbarkeit.“

Von 60 auf drei Seiten 

Bei der Gründung des Vereins habe das deutsche Pendant als Ideenforum gedient, dennoch wollte man keine „Zweigstelle“ eröffnen. „Natürlich haben wir einige Ideen und Ansätze aufgegriffen; dennoch wurde eine eigene Lösung erarbeitet, die auf den österreichischen Markt zugeschnitten ist“, erklärt Hünnebeck-­Austria-Geschäftsführer Gerald Schönthaler. „Die Herausforderung bestand sicherlich auch darin, ein Ergebnis zu erzielen, das kartellrechtlich Bestand hat.“ Dies merkt man auch bei den definierten Rahmenbedingungen für die Vermietung von Betonschalungen. Was früher meist auf rund 60 Seiten ausgeführt wurde, hat nun auf drei Seiten Platz. „Viele unserer Mehrleistungen waren oftmals versteckt, so machen wir diese sichtbar und schaffen Transparenz in den Angeboten“, stellt Peri-Geschäftsführer Christian Sorko fest. „Dadurch kann sich der Kunde auf das angebotene Produkt konzentrieren und sieht gleich auf den ersten Blick mögliche Preis­unterschiede.“

Momentan besteht der ÖVBS noch aus drei Unternehmen, geht es nach den Gründungsmitgliedern, stehen­ aber auch anderen Herstellern die Türen offen. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, das mit uns für die Stärkung des Wettbewerbs und die Sicherung eines hohen Qualitätsstandards bei Produkten und Dienstleistungen steht“, so Schneeweiss.

Autor/in:
Christoph Hauzenberger
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