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Gewerkschaft Bau-Holz: Mit KV-Abschluss auch 2012 reale Kaufkraft gesichert

15.03.2012

Wien (GBH/ÖGB). In der Bauwirtschaft ist die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) bei den Kollektivvertragsverhandlungen neue Wege gegangen, die sich nun sehr gut bewähren.

Mit dem Ziel, die reale Kaufkraft zu sichern, wurde für die Jahre 2010 bis 2012 ein dreijähriger KV-Abschluss vereinbart. Damit bewiesen Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite in Zeiten einer Wirtschaftskrise Weitblick und Mut.

 

Die Lohnerhöhungen berechnen sich nach dem Jahresdurchschnitt des Verbraucherpreisindex (VPI) von + 3,3 % plus einem Zuschlag von 0,9 % in Bauindustrie und Baugewerbe bzw. 0,85 % in den Baunebengewerben.

 

Für die rund 130.000 ArbeiterInnen in der Bauwirtschaft erhöhen sich die Löhne in Bauindustrie und Baugewerbe um 4,2 % und in den Baunebengewerben um 4,15 % ab 1. Mai 2012! Das bedeutet mehrere hundert Euro mehr Lohn pro Jahr!

 

Die Parallelverschiebung bleibt aufrecht, das bedeutet, dass die Lohnerhöhung auch bei Ist-Löhnen zur Anrechnung kommt.

 

GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch: „Mit dieser Lohnerhöhung für 2012, der derzeitigen Inflationsrate von 2,6 % und den deutlichen Verbesserungen beim Jahressechstel - der Besteuerung des Urlaubszuschusses - haben wir dafür gesorgt, dass den Bauarbeitern deutlich mehr im Börsel bleibt! Mit unseren zusätzlichen Aktivitäten in den Initiativen „Umwelt + Bauen" und „Bau auf A!" schaffen und sichern wir Tausende Arbeitsplätze in unseren Branchen und stärken die Kaufkraft der Bau- und HolzarbeiterInnen und ihrer Familien."

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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