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Gleichenfeier im Bauteil 4 - Jugendwohnhaus Ober St. Veit

25.09.2008

Nach einem Jahr Bauzeit ist der Rohbau so gut wie fertig. In den nächsten zwölf Monaten werden in dem Jugendwohnhaus 132 neue und moderne Wohneinheiten geschaffen. Außerdem entstehen in dem siebenstöckigen Gebäude 164 geförderte Garagenplätze, von denen 117 als Volksgaragen für Anrainer zur Verfügung stehen werden. Daneben wird es im Bauteil 4 auch Gewerbeflächen geben, die die Nahversorgung verbessern sollen.

Grete Laska, Vizebürgermeisterin in Wien und Präsidentin des Kuratoriums Wiener Jugendhäuser: "Wien ist eine anziehende, attraktive und wachsende Stadt. Daher zieht es immer mehr junge Menschen aus den Bundesländern nach Wien, die hier ihre Ausbildung machen oder hier arbeiten. Da die Nachfrage nach Plätzen in unseren Jugendwohnhäusern in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, haben wir uns zum Bau entschlossen, damit wir mit den Jugendwohnhäusern die Nachfrage nach Wohnplätzen ausreichend bedienen können. Auch in Zukunft wollen wir die erste Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene in Wien sein."

Die neuen Wohneinheiten bieten laut Dr. Ferdinand Podkowicz, dem Geschäftsführer des Fonds Kuratorium Wiener Jugendwohnhäuser, "jungen Menschen im Schnitt 30 Quadratmeter Fläche. Hier sind ein Vorraum, ein Wohnraum, Kochmöglichkeit, Bad und WC untergebracht. Aufenthaltsräume und Sportmöglichkeiten sind ebenfalls fixer Bestandteil des neuen Jugendwohnheims." Als Richtpreis für eine Wohneinheit rechnet er derzeit mit etwa 350 Euro inklusive Betriebskosten. "Nach unserem Motto: Nicht daheim und doch zu Hause bieten wir in den Jugendwohnhäusern attraktive und vor allem leistbare Wohnmöglichkeiten", sagt Podkowicz.

1.400 Wohnplätze an drei Standorten

Spätestens ab September 2009 wird der Bauteil 4 im Jugendwohnheim Ober St. Veit in Betrieb genommen. Dadurch können in den vier Bauteilen in Ober St. Veit mehr als 600 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren für die Dauer ihrer Ausbildung oder Beschäftigung in Wien untergebracht werden. Damit wird der Fonds Kuratorium Wiener Jugendwohnhäuser mit seinen Standorten in der Reichsapfelgasse (Wien 15), der Gatterederstraße (Wien 23) und Ober St. Veit insgesamt mehr als 1.400 Personen beherbergen.

Elf Millionen Euro investiert

In den Neubau samt Jugendwohnhaus, Garagen und Gewerbeflächen werden insgesamt elf Millionen Euro investiert. Das Errichten der Garagen wird aus einer Sonderförderung der Stadt Wien finanziert. Der Bau des Jugendwohnheims wird aus Mitteln der Wohnbauförderung finanziert.

Der Neubau wird nach Plänen der Architektin Cornelia Schindler vom Büro S + S Architekten realisiert.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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