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Auf der 60 km langen Strecke verbaut die ARGE knapp 118 Kilometern Fester Fahrbahn, davon über 60 Kilometer in Tunnel, und 16 Weichen.

Großauftrag

15.01.2018

Die Rhomberg Bahntechnik hat zusammen mit Swietelsky  einen 250 Millionen schweren Auftrag der Deutschen Bahn an Land gezogen.

In einer ARGE werden Rhomberg Bahntechnik und Swietelsky die Planung, Ausführung und Inbetriebnahme eines 60 Kilometer langen Teilstücks der Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart – Ulm realisieren. Der 250 Millionen Euro Auftrag umfasst dabei den Bau von knapp 118 Kilometer fester Fahrbahn, davon über 60 Kilometer im Tunnel, 16 Weichen sowie die Errichtung von 50-Hertz Telekommunikations- und Bahnstromanlagen. Außerdem werden über 2.500 Kilometer Kabel verlegt, die mechanische Ausrüstung mit Lüftungsanlagen, Technikräumen und Beschilderungen übernommen sowie 78 Kilometer beleuchteter Handlauf verbaut. Die rund zweieinhalb Jahre dauernden Arbeiten sollen die Fahrzeit im Fernverkehr von Ulm nach Stuttgart von bisher 54 Minuten auf dann 28 Minuten fast halbieren.

Zwei Lose

Das gesamte Projekt ist in zwei Lose unterteilt: Das erste umfasst das Gebiet im Albvorland von Wendlingen bis zum Albaufstieg zwischen Weilheim und Hohenstadt, das zweite Los die Albhochfläche ab Widderstall bis zum Albabstieg nach Ulm. Die Planungsphase für das Großprojekt startet bereits im Februar diesen Jahres, ab 2019 wird dann gebaut. Während der Bauphase verantwortet die ARGE, bei der Rhomberg den technischen und Swietelsky den kaufmännischen Lead hat, auch die Gesamtkoordination mit der Leitung der beigestellten Gewerke Leit- und Sicherungstechnik und Fahrleitung sowie die Baulogistik und die Baustellensicherheit.

Auf ganzer Linie überzeugt

Man habe mit innovativen Ideen, einer wirtschaftlichen Herangehensweise und qualitativ hochwertigen Referenzen überzeugt, erklärt Gary Thür, Geschäftsführer der Rhomberg Bahntechnik und CEO International der Rhomberg Sersa Rail Group. „Mit der Bündelung der Fachkompetenz und der Erfahrung von Swietelsky und Rhomberg ist es uns gelungen, ein schlagkräftiges Team zu formen, das die Aufgabe termin- und kostentreu sowie zur vollsten Zufriedenheit unseres Auftraggebers abwickeln wird“, zeigt sich Peter Gal, der bei Swietelsky den Bahnbau verantwortet, erfreut.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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