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Große Ehre

23.03.2019

Für seine bahnbrechende Forschung im Bereich Brettsperrholz erhält Gerhard Schickhofer, Leiter des Instituts für Holzbau und Holztechnologie der TU Graz, den Marcus Wallenberg-Preis 2019.

Hinter der weltweiten Expansion mehrstöckiger Holzgebäude steckt vor allem eine Technologie: Brettsperrholz (BSP) oder Cross Laminated Timber (CLT). Mit Gerhard Schickhofer war ein steirischer Forscher federführend bei der Entwicklung dieses Werkstoffs. Für seine Forschungsleistungen und den Wissenstransfer in Bezug auf CLT wurde Schickhofer nun mit dem hochdotierten und renommierten Marcus Wallenberg-Preis 2019 gewürdigt. Dieser von der gleichnamigen schwedischen Stiftung ausgelobte Preis stellt eine Anerkennung für bahnbrechende wissenschaftliche Errungenschaften dar, die maßgeblich zur Erweiterung von Wissen und zur technischen Entwicklung in zentralen Bereichen der Forst- und Holzwirtschaft beitragen.

Das Auswahlkomitee begründet die Auszeichnung von Gerhard Schickhofer damit, dass der Grazer Forscher einen zentralen wissenschaftlichen und technischen Beitrag leistete, um die Entwicklung von CLT zu standardisieren und dessen Verwendung als Baumaterial zu ermöglichen. Die erfolgreiche Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis und die Anwendungsorientierung werden ebenso als beispiellos genannt wie diverse einschlägige Publikationen Schickhofers, die den Fachbereich maßgeblich prägen. „Gerhard Schickhofers Leidenschaft und Engagement für das Fachgebiet CLT haben eine Schlüsselrolle dabei gespielt, das Profil von Holz für den Bau massiver und hoher Strukturen zu verbessern. Seine Arbeit war für die Interpretation der technologischen Möglichkeiten von CLT für Architekten und Designer von herausragender Bedeutung“, so Professorin Johanna Buchert, Vorsitzende des Auswahlkomitees des Marcus Wallenberg Preises.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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