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Christian Brügel, Thomas Heinrich, Julia Ober (TU Graz) überzeugten mit ihrem Projekt "Capa Verde" die Jury und sind die Sieger der CST 2020.

Grün in Beton

18.11.2020

Bei der 15. Concrete Student Trophy zeigten Architektur- und Bauingenieurswesen-Student*innen das Potenzial interdisziplinärer Arbeit.

"Living Tetris" von Denise Jarabe, Daniel Wistrčil und Dominik Neugebauer (TU Wien) erreichte den zweiten Platz.
Der dritte Platz der CST 2020 ging an das Projekt "Ein Familienhaus" von Andreas Ramsmaier, Birk Stauber, Clemens Frey (TU Wien).

Auch in Zeiten einer Pandemie gibt es Sachen auf die man sich verlassen kann: die Kreativität von Student*innen und die faszinierenden Ergebnisse interdisziplinärer Arbeit. Dies beweisen auch heuer wieder die Einreichungen sowie Gewinner der Concrete Student Trophy eindrucksvoll. Dieses Jahr galt es einen Vorentwurf für ein Hochhaus in Betonbauweise mit Bauwerksbegrünung in der Wiener Seestadt Aspern abzuliefern. „Auch wenn dieses Jahr alles ein wenig anders abgelaufen ist, zeigen die Ergebnisse auf welch hohem Niveau hier interdisziplinär gearbeitet worden ist“, freut sich Claudia Dankl, Geschäftsführerin der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, die in Kooperation mit Partnern die Trophy ausrichtet.

Zusammenarbeit auf hohem Niveau

Unter erschwerten Bedingungen erarbeiteten 15 Student*innen-Teams der TU Wien, TU Graz und des FH Campus Wien – bestehend aus Architekten und Bauingenieuren - ihre Vision des Bauplatzes in der Seestadt Aspern. „Die Einreichungen zeigten sehr viele verschiedene Ansätze und es war schön zu sehen, dass sich die Student*innen selbst herausgefordert haben“, so die Jury-Vorsitzende Silja Tillner, Architekten Tillner & Willinger ZT GmbH. Vor allem die ausgearbeiteten Details, Pläne und Modelle erfreuten die Jury und führten zu ausführlichen Diskussionen. Gewinnen konnte aber nur ein Projekt, das dieses Jahr in Graz entworfen wurde.

Überzeugende Projekte

Als Sieger wurde das Projekt „Capa Verde“ von den TU Graz Student*innen Christian Brügel, Thomas Heinrich und Julia Ober gekürt. Das Projekt löst laut der Jurybewertung die komplexe Aufgabenstellung auf eine sehr einfache und plausible Art und Weise. Das entwickelte Gebäude wirke in Bezug auf seine gesamte äußere Erscheinungsform „bestechend selbstverständlich und ausdrucksstark“. Gelobt wurden auch das sauber ausgearbeitete Modell, die beeindruckende Visualisierung und die gute Zusammenarbeit sowie die Präsentation des Projektteams.

Über den zweiten Platz konnten sich Denise Jarabe, Daniel Wistrčil und Dominik Neugebauer freuen. Das Team der TU Wien überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Living Tetris“ auf Grund des „schlüssigen Einsatzes des Tetris-Konzepts, da durch den modulartigen Aufbau abwechslungsreiche Übergänge, aber auch viele Hüllflächen, entstehen“.

Unter dem Namen „Ein Familienhaus“ reichten Andreas Ramsmaier, Birk Stauber und Clemens Frey ihr Projekt ein. Auf Grund des bauplatzsparenden Ansatzes sowie der Integration des aktuellen Trends Haus mit Garten, durften sich die Student*innen der TU Wien über den dritten Platz freuen.

Der vierte Platz ging an die „Grüne Spirale“ (Petar Stanojevic, Petar Palibrk, Milan Jovic; TU Wien), über eine Anerkennung durften sich die Projekte „Green Lake View Tower“ (Katharina Anna Wallner, Nebojsa Amidzic, Maximilian Eckart; TU Graz), „Climbing Curtain“ (David-Manuel Hein, Yannick Mahlmann, Ahmed Nada; TU Wien) und „Concrete Jungle“ (Hanna Jensen, Sinem Basnaoglu, René Kron; TU Wien) freuen.

Autor/in:
Christoph Hauzenberger
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