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Gut gewachsen

14.02.2017

Vier Prozent mehr Mitarbeiter, fast ebenso viel Umsatzzuwachs: Bosch feiert 2016 als Erfolgsjahr.

Für die Bosch-Gruppe war 2016 ein gutes Jahr. Der Umsatz konnte im Jahresvergleich weltweit um nominal 3,5 Prozent auf 73,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Damit habe man die eigene Prognose erreicht – „trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen“, wie Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, mit Blick auf die Weltwirtschaft betont. Im Laufe des Erfolgsjahrs habe das Unternehmen auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöht, die sich auf rund 6,6 Milliarden Euro beliefen. Auch der Mitarbeiterstand hat sich positiv verändert: Weltweit waren Ende 2016 rund 390.000 Menschen für Bosch tätig – ein Zuwachs um rund 15.000 im Vorjahr. Vor allem im asiatischen Raum sowie in Mittel- und Osteuropa wurde rekrutiert.

Anhaltende Wachstumsbestrebungen

In der Umsatzentwicklung der Unternehmensbereiche spiegeln sich allerdings die negativen Wechselkurseffekte wider, wie Stefan Asenkerschbaumer feststellt, Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wechselkursbereinigt haben alle Unternehmensbereiche außer Industrial Technology beim Umsatz teils deutlich zugelegt." Der Unternehmensbereich Mobility Solutions sei etwa mit nominal 5,5 Prozent stärker gewachsen als die weltweite Automobilproduktion. Das wechselkursbereinigte Wachstum lag bei 7,0 Prozent. Besondere Erfolge feiert das Unternehmen auch mit Fahrerassistenz- und Infotainmentsystemen, während die Erlöse bei den Consumer Goods etwa um 2,8 Prozent anstiegen (wechselkursbereinigt: 6,2 Prozent).

Im laufenden Jahr 2017 erwartet Bosch eine moderate Steigerung des Geschäfts um 2,3 Prozent. Konjunkturelle Risiken sehe man vor allem in den politischen Entwicklungen in Europa und den USA. Auch dieses Jahr will Bosch also auf Wachstumskurs bleiben und stärker zulegen als die jeweiligen Märkte, in denen man tätig ist.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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