Direkt zum Inhalt
Nachhaltigkeit auf allen Ebenen: Bei der Sanierung und Erweiterung der Volksschule in Marbach kamen eine Hanfdämmung und eine Innenfarbe aus dem Hause Synthesa zum Einsatz.

Hanf macht Schule

25.04.2017

Tradition und Moderne vereint – diesen Spagat schaffte die Gemeinde Marbach an der Donau bei der Sanierung und Erweiterung der Volksschule.

Wie man traditionelle Baukunst mit einem modernen Anbau architektonisch, funktionell und baubiologisch aufwertet, beweist die Sanierung und die Erweiterung der Volksschule des Donau-Marktes. Ausgangspunkt war das 1914 errichtete Bestandsgebäude, das Erstlingswerk von Clemens Hochmeister. Das Bauunternehmen Brachinger übernahm die zeitgemäße Adaptierung und Sanierung des alten Gebäudes und den Bau des angeschlossenen Erweiterungstraktes. Die Erweiterung auf dem benachbarten Grundstück stellte sich als die sinnvollste Lösung dar, um auch den Vorgaben des Denkmalschutzes gerecht zu werden. Auf dem knapp zehn Meter breiten und 20 Meter langen Streifen wurde ein dreigeschoßiger Neubau errichtet, der auf jeder Etage barrierefrei an das Hauptgebäude angeschlossen ist. Der Übergang zwischen alten und neuen Gebäudeteilen wurde durch einen bauwerkshohen verglasten Luftraum gelöst.

Alles in einem

Besonders beim Erweiterungsbau wurde hohes Augenmerk auf die Verwendung ökologischer Baustoffe gelegt. Das Obergeschoß ist zur Gänze in Holzbauweise ausgeführt. Die massiven Außenwände (Beton, Ziegel) in den unteren Geschoßen wurden mit Hanfdämmplatten (WDVS) verkleidet. „Der Naturstoff Hanf als Dämmmaterial hat uns interessiert“, so der Architekt Georg Bauer. „Unter Berücksichtigung der Ökobilanz, der Dämmwerte und des Schallschutzes war Hanf das optimale Produkt für diese Bauaufgabe. Die Fakten haben uns überzeugt.“ So liegt die Capatect-Hanfdämmplatte nach Angaben des Herstellers und einer Berechnung des Instituts für Baubiologie bei der Bewertung des ökologischen Fußabdrucks im Vergleich zu anderen Ökodämmstoffen auf dem Spitzenplatz. Zusätzlich weist die Dämmung eine bessere Dämmwirkung als andere vergleichbare Naturstoffe auf und bringt je nach Aufbau eine Verbesserung des Schalldämmmaßes von acht bis zu 13 Dezibel. Das ist besonders in Schulgebäuden von großer Bedeutung.

Allergiegeprüft

Die Renovierung des bestehenden Gebäudes fand in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt statt. Hier kam das Synthesa Silitol Objekt für die Innenwandgestaltung zur Anwendung. Das Einkomponenten-Silikat-Produkt für innen ist eine mineralische Farbe, die sich dank ihrer alkalischen und diffusionsoffenen Eigenschaften besonders gut für historische Objekte eignet. Sie soll einen natürlichen Schimmelschutz bieten und für ein angenehmes Raumklima sorgen. Diese Farben sind allergie- sowie schadstoffgeprüft, physio-
logisch unbedenklich und deshalb für öffentliche Bereiche wie Amtsgebäude, Schulen und Kindergärten gut geeignet.

Autor/in:
Christoph Hauzenberger
Werbung

Weiterführende Themen

News
31.03.2015

Synthesa spendete sein Preisgeld für die Auszeichnung „Energie Genie“ und Vortragshonorare an die Kinder-Krebs-Hilfe.

Sonderthemen
06.09.2013

Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, um zwei vorwärts zu kommen und oftmals wächst die Lösung näher als man denkt. Hanf war und ist wieder Baustoff.

Werbung