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Hemmschwellen sinken

03.02.2014

Der Kommunalbau in ganz Österreich geht zurück.

Als ob das für die Bauwirtschaft nicht schon bitter genug wäre, werden auch die privaten Bauherren von Kreditknappheit und steigenden Lebenserhaltungskosten gebeutelt. Doch welche Impulse kann die Politik noch geben, um der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen? 

In Oberösterreich halten wir die Bauleistung im mehrgeschoßigen sozialen Wohnbau mit rund 2.500 Einheiten pro Jahr stabil. Das sichert uns im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz. Und auch im Eigenheimbereich sind sämtlichen Widrigkeiten zum Trotz die Förderanträge 2013 sogar um 20 Prozent gestiegen.

Die Förderungen des Landes sind sicherlich ein Anreiz zu bauen. Entscheidender ist aber, dass durch das oberösterreichische Fördermodell die Bauwerber von einem Gutteil des Zinsrisikos befreit werden. Hier liegt der Knackpunkt: Die Hemmschwelle, sich über den Bau des Eigenheims „drüberzutrauen“, sinkt entscheidend. Das bedeutet, dass sich die Bauwirtschaft mittelfristig nicht davor fürchten muss, dass der private Sektor in Österreich einbricht.

Autor/in:
Manfred Haimbuchner
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