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Im Geschäftsjahr 2018 konnte die BIG die Inves­titionen um 38 Prozent erhöhen. Das operative Geschäft blieb mit 676,1 Millionen Euro stabil.

Hohe Investitionen, stabiles Geschäft

24.04.2019

Während die Mieterlöse im vergangenen Geschäftsjahr über dem Vorjahreswert lagen, verzeichnet­ der Jahresumsatz der BIG einen leichten Rückgang.

Für das Jahr 2018 kann die Bundesimmobiliengesellschaft eine erfreuliche Bilanz ziehen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte sie die Investitionen deutlich von 411,3 Millionen Euro im Jahr 2017 um 38 Prozent auf 567,6 Millionen Euro erhöhen. Der überwiegende Teil davon entfällt auf Neubau- und Sanierungsprojekte mit 370,1 Millionen Euro. Viele dieser Bauvorhaben – darunter beispielsweise das neue Biologiezentrum der Universität Wien – sind Meilensteine für die kontinuierliche Optimierung der öffentlichen Infrastruktur. Zusätzlich wurden mehrere Tausend „kleinere“ Instandhaltungsmaßnahmen in der Höhe von 145,7 Millionen Euro umgesetzt.

Ebit-Einbruch

Auch die Mieterlöse lagen mit 864,9 Millionen Euro um 1,21 Prozent über dem Vorjahreswert, der Jahresumsatz verzeichnete aufgrund geringer Mieterinvestitionen und weniger Verkäufen aus dem Umlaufvermögen einen leichten Rückgang um 2,7 Prozent auf 1.074,6 Millionen Euro (1.104,5 Millionen Euro 2017).
Das operative Ergebnis (Ebitda) blieb mit 676,1 Millionen Euro stabil (nach 682,6 Millionen Euro im Vorjahr). Aufgrund eines negativen Bewertungsergebnisses brach dagegen das Betriebsergebnis (Ebit) nach 882,7 Millionen Euro im Vorjahr um 68,56 Prozent auf 277,5 Millionen ein. Dieser Effekt resultiert aus der im Mai 2018 in Kraft getretenen Änderung des Bundesimmobilien­gesetzes. Darin wurde die Ausgangsbasis für die Wertsicherung der Hauptmieten neu definiert, wodurch es zu einer zeitverzögerten Realisierung der Mietindexierung kommt und das Konzernportfolio deutlich abgewertet werden musste. In weiterer Folge verringerte sich auch der Gewinn von 611,4 Mio. Euro um 72,6 Prozent auf 167,7 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt stabil bei rund 54 Prozent. Das gesamte Finanzierungsvolumen belief sich zum Stichtag 
31. 12. 2018 auf 3,640 Milliarden Euro – 66 Prozent entfallen auf langfristige Finanzierungen.

Blick in die Zukunft

Aufgrund der guten Auftragslage sieht die BIG im laufenden ­Geschäftsjahr einer positiven Entwicklung des operativen Geschäfts entgegen. Seit Anfang 2019 steht die vormals zum Bundesministerium für Finanzen ressortierende, 142 Gesellschaften umfassende Unternehmensgruppe im Eigentum der Österreichischen Beteiligungs-AG (ÖBAG). In der Berichtsperiode hat der BIG-Konzern um 193,7 Millionen Euro Liegenschaften gekauft. Auch in den kommenden Jahren ist in allen Bereichen der Erwerb strategisch sinnvoller Immobilien geplant. Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat eine Ausschüttung von rund 200 Millionenn Euro an den Eigentümer vorgeschlagen.

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