Direkt zum Inhalt

Immobilien-Recycling hat Zukunft

29.10.2019

Der „Frequenzimmobilien-Report (V) 2019" beleuchtet die ressourcenschonende Nutzung von Gebäuden und Grundstücken.

„Der Schlüssel liegt in der Intelligenz und Kreativität, wie wir das Vorhandene nutzen, umnutzen oder erst fruchtbar machen", erklärt SIDE Immobilien Geschäftsführer Mag. Wolfgang Schmitzer.
Frequenzimmobilien-Report

Der „Frequenzimmobilien-Report (V) 2019" steht kostenlos unter side-immobilien.at als eBook oder zum Download zur Verfügung. 

Trotz Urbanisierung, trotz Wirtschaftswachstum, trotz neuer Anforderungen an Immobilien können wir mit den vorhandenen Ressourcen auskommen, heißt es in einer Ende Oktober erschienenen Branchenanalyse der Side Immobilien Gruppe. Der Fokus des Reports liegt auf dem Recycling von Grundstücken und Bestandsimmobilien. Der so genannte „Frequenzimmobilien-Report (V) 2019" zeigt konkrete Beispiele der intelligenten Nach- und Umnutzung von Industriearealen - wie etwa der Panzerhalle in Salzburg oder die Metastadt in Wien - und zeigt Möglichkeiten auf, wie man ungenutzte Parkplätze und leerstehende Straßenlokale gewinnbringend wieder verwenden kann. „Der Schlüssel liegt in der Intelligenz und Kreativität, wie wir das vorhandene nutzen, umnutzen oder erst fruchtbar machen können - etwa indem wir vorhandene Brachflächen bebauen, bevor wir weiteres Grünland versiegeln", erklärt Side Immobilien Geschäftsführer Wolfgang Schmitzer.

Brachflächen sinnvoll nutzen

Um vorhandene Brachflächen zu identifizieren, hat etwa das Land Oberösterreich ein Projekt gestartet. Alle Brachflächen wurden landesweit einheitlich erfasst und kategorisiert. Insgesamt hätten die Gemeinden 102 Flächen im Gesamtausmaß von 68 Hektar gemeldet, erzählt Landesrat Markus Achleitner in einem Interview im Frequenzimmobilien-Report.

Ein weiterer Gastbeitrag von Christian Janitsch vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus geht auf das Potenzial dieser Brachflächen in Österreich ein und erläutert geplante Förderinstrumente. Das allgemeine Risiko, Gewerbe- und Industriebrachen nachzunutzen, werde von Investoren jedenfalls oft überschätzt, stellt Janitsch fest. Wie Immobilienentwickler, Investoren und auch Verkäufer richtig vorgehen, um nicht die Katze im Sack zu kaufen, wird in dem Report ebenfalls behandelt.

Werbung

Weiterführende Themen

Ralf Mittermayr, Sprecher des Vorstands Saubermacher mit der wastebox-Mulde
Aktuelles
26.02.2019

Die Entsorgung von Baustoffabfällen wird nun auch in Frankreich einfacher: Der App-Entwickler wastebox.biz expandiert.

Ein Blick auf die Baustelle: Die Holzstützen sowie die Decken und Wände des HoHo bestehen aus Fichtenholz.
Aktuelles
25.02.2019

Das Holzhochhaus in der Seestadt ist bereit für die ersten "Bewohner". 

PolyStyreneLoop: Das auf dem CreaSolv-Verfahren basierende Projekt PolyStyreneLoop nimmt ebenfalls konkrete Formen an. In Terneuzen (Niederlande) wird 2019 eine Demonstrationsanlage mit einer Jahresleistung von 3.000 Tonnen errichtet.
Aktuelles
27.11.2018

Zwei Vorreiter in Sachen lösemittelfreie Aufbereitung von Polystyrol lassen einen 100 prozentigen geschlossenen Stoffkreislauf für die Styropor-Wirtschaft Realität werden.

Wie man eine Folie ohne Kleber aber luftdicht befestigt ist nur eine von zahlreichen Herausforderungen, die im UMAR dargestellt werden.
Aktuelles
11.10.2018

Wie es gelingt, eine recyclebare Wohneinheit zu realisieren, wird Stararchitekt Werner Sobek beim ersten Bautech Talk des öbv am 19. November zeigen. 

Der erste FIABCI Prix d’Excellence Austria zeichnet herausragend innovative, wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltige Immobilienprojekte aus.
Aktuelles
17.09.2018

Die Finalisten des ersten österreichischen Immobilienoskars stehen fest. 

Werbung