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Innovationen für die Bauwirtschaft

21.03.2006

Vom 30. bis 31. März 2006 findet im Austria Center in Wien der Betontag statt. Die Österreichische Vereinigung für Beton- und Bautechnik (ÖVBB) bietet als Veranstalter des Betontages eine hochwertige Plattform für die neuesten technischen Trends, Projektvorschauen, Ausführungs- und Planungshighlights für den Infrastrukturbau wie auch den Hochbau. Erstmalig wird heuer als neuer Schwerpunkt Gebäudetechnik und Bauphysik beleuchtet. Wichtige Informationen für den fachlichen Austausch wie auch für grenzüberschreitende Projekte können in Gesprächen mit zahlreichen Vertretern aus den österreichischen Nachbarländern gewonnen werden. Michael Pauser, Geschäftsführer ÖVBB, sieht als primäre Aufgabe der Vereinigung, das gemeinsame Erarbeiten des Letztstandes der Technik auf dem Sektor der Beton- und Bautechnik. Werner Welzig, Vorstandsvorsitzender der ÖVBB, ist davon überzeugt, dass der Betontag eine besondere europäische Gesprächsplattform für Bauherren, Entscheidungsträger der Bau- und Baustoffindustrie, aber ebenso auch für Planer und Bauausführende darstellt.
Rund 80 Unternehmen aus der Bauwirtschaft präsentieren als kompetente Ergänzung zu den Kongress- und Vortragsthemen ihre Leistungen. Bei dem Kongress werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt. Neben anderen berichtet Jürgen Macht, Forschungsinstitut der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, über erste Ergebnisse über zu weiche Betone, Johann Kolleger setzt sich mit dem Bau von Stahlbetonschalen ohne Schalung auseinander.

Zukunftsweisende Bauprojekte
Anhand einer Reihe von öffentlichen, großen Bauaufgaben zeigen die Verantwortlichen die Schwierigkeiten wie auch Lösungsansätze auf – wie zum Beispiel anhand dem Hauptbahnhof Wien, Tunnel Rannersdorf oder der S1. Spezielle Bauprojekte decken das Thema Hochbau ab. Der erstmalige Schwerpunkt Gebäudetechnik und Bauphysik entspricht dem Trend der Zeit. Experten werden dazu am zweiten Kongresstag eine Fülle an Informationen rund um eine mögliche Integration der Technik in Beton liefern, das Themenspektrum reicht bis zur doppelschaligen Alu-Glas-Fassade, die Absorberfassade wie auch die Speicherfassade. Selbstverständlich liegt ein Schwerpunkt auch im Straßenbau und dem Infrastrukturbau. Hier liegt eine Fülle an Baupotenzial – das mithilfe von innovativer Forschungsergebnisse wesentlich effizienter von der Bauwirtschaft genützt werden kann. Beispiele aus den Nachbarländern zeigen neue Wege von Kooperationen auf.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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