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Instandgesetzt und großflächig erweitert

19.09.2007

Die HTBL Hollabrunn zählt zu den bedeutendsten Ausbildungseinrichtungen für technische Berufe im nördlichen Niederösterreich. Jährlich werden mehr als 1.500 Jugendliche in den Bereichen Elektronik und Elektrotechnik, Maschinen- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie in Lebensmitteltechnologie ausgebildet.

Angesichts des steigenden Raumbedarfs hat sich die Bundesimmobiliengesellschaft für die Erweiterung der HTBL entschlossen. Für die Generalplanung zeichnet das Architekturbüro AH3 aus Horn verantwortlich. Mit der Bauausführung ist Alpine Mayreder beauftragt. Die bestehenden Schultrakte werden durch einen südlich situierten Neubau mit vier Obergeschoßen und einem vorgelagerten Werkstätten- und Laborbereich erweitert. Der Grundriss des schlank dimensionierten Unterrichts­gebäudes wird durch ein flaches Parabelsegment bestimmt. Sämtliche Räumlichkeiten des eingeschoßigen Werkstättentraktes sind in den Innenhofbereich bzw. zu den Außenanlagen orientiert und mit raumhohen Glaselementen ausgeführt. Im Zuge der Neubaumaßnahmen wurde die Erschließungssituation neu gestaltet. Ein zwei­geschoßiger, beidseitig verglaster Verbindungstrakt nimmt künftig den Haupteingang sowie die Schülergarderoben auf. Über das Obergeschoß des Verbindungstraktes werden der Bestand und der Erweiterungsbereich erschlossen. Die Gesamtfertigstellung des Erweiterungstrakts konnte zu Beginn des Schuljahres abgeschlossen werden. Die Funktionssanierung des Bestands wurde parallel zu den Neubaumaßnahmen in ­Angriff genommen und umfasst die Sanierung der Dachfläche inklusive der Dämmstärken, den Komplettaustausch der Fenster sowie die Modernisierung der gesamten Haustechnikinstallationen. Darüber hinaus wird im Bereich der Fensteranschlüsse das bestehende Mauerwerk thermisch saniert. Im Innenraumbereich wird das vier Geschoße hohe Atrium neu gestaltet und mit einem großflächigen Glasdach abgeschlossen. Die transparente Dachfläche wird von einem räumlich filigran ausgebildeten Fachwerk getragen. Ebenfalls erneuert werden die abgehängten Deckenkonstruktionen sowie die Bodenbeläge. Die Fertigstellung der Generalsanierung wird zeitgerecht erfolgen. Insgesamt investiert die Bundesimmobiliengesellschaft rund 15 Millionen Euro in das Bauvorhaben.

aus: bau.zeitung 37/09, S. 6f.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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