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Investieren in Sicherheit

25.06.2010

Die Wopfinger Baustoffindustrie setzt einen deutlichen Schwerpunkt in der Arbeitssicherheit. Mit dem Projekt SOS – Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit – im Unternehmen wurde jeder Arbeitsplatz analysiert und verbessert

Sicherheit am Arbeitsplatz spielt in vielen Unternehmen mittlerweile eine große Rolle. Immer mehr Betriebe begnügen sich nicht nur mit den rechtlichen Vorschriften, sondern ergreifen zusätzlich Eigeninitiative, um Risiken zu minimieren und das Bewusstsein der Mitarbeiter kontinuierlich zu stärken und zu schärfen.

Aus dieser Überlegung heraus entstand auch das Projekt SOS – Sicherheit, Ordnung Sauberkeit der Wopfinger Baustoffindustrie, die bereits seit Jahren bemüht ist, Arbeitsunfälle zu minimieren und das Sicherheitsbewusstsein bei den Mitarbeitern zu erhöhen. In diesem Sinne wurden schon unterschiedliche Aktionen und Maßnahmen durchgeführt.

Zwölf Monate lang wurde im Zuge des aktuellen Projektes SOS ein umfassendes Programm für die Mitarbeiter geboten: 600 Sicherheitsschecks, regelmäßige Vorschlagsrunden, Sicherheits-Workshops sowie der jährliche und mittlerweile traditionelle Frühjahrsputz im Werk standen auf dem Programm und wurden durchgeführt. Insgesamt 300 Mitarbeiter in Produktion und Instandhaltung mit Unterstützung ihrer Kollegen aus der Administration nahmen im Zuge des Projektes jeden einzelnen Arbeitsplatz genau unter Lupe und überprüften die sicherheitstechnischen Aspekte.

„Das ging von der Schutzausrüstung – wie Helm oder Schuhe – bis hin zu potenziellen Gefahrenquellen bei Maschinen oder einfach mehr Ordnung im Werk“, berichtet Manfred Tisch, technischer Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie, der von der Sinnhaftigkeit des Projektes überzeugt ist.


Anreize schaffen

Um die Mitarbeiter zur aktiven Teilnahme besonders zu motivieren, wurde das gesamte Projekt als Wettbewerb gestaltet. Bei engagierter und aktiver Mitarbeit der Sicherheitsaktionen konnten so Punkte gesammelt werden. Bei der anschließenden Abschlussveranstaltung wurden schließlich die 20 engagiertesten Mitarbeiter des Unternehmens ausgezeichnet.

Als Anerkennung erhielten sie Sachpreise. Manfred Tisch, Sicherheitsfachmann Roland Hochwartner und Betriebsrätin Ingrid Ottenthal gratulierten ganz besonders dem SOS-Hauptgewinner Karl Schönthaler zu seinem Sieg und bedankten sich für seine aktive Teilnahme und das überdurchschnittliche Engagement bei diesem wichtigen Thema.

Manfred Tisch zeigte sich ob der großen Teilnahme der Belegschaft sehr zufrieden und betonte, dass diese Aktion nicht zuletzt ein wichtiger Teil des gesamten Nachhaltigkeitskonzeptes des Unternehmens darstellt. Nicht nur aufgrund des großen Erfolges der Aktion werden auch weiterhin derartige Schwerpunkte gesetzt und Projekte durchgeführt.

Das Unternehmen hat in diesem Zusammenhang große Ziele und noch viel vor: „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, das sauberste Baustoffwerk Europas zu werden – dazu passt ein Projekt wie SOS optimal. Und natürlich geht es mit Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit auch in Zukunft weiter – so wird es regelmäßige Schwerpunktaktionen und fortführende Sicherheitsseminare geben“, erklärt Tisch die weitere Vorgehensweise.

Wichtig dabei ist, dass nicht nur Konzepte und Ideen den Schwerpunkt bilden, sondern vor allem die Mitarbeiter, die täglich mit dem Thema Sicherheit konfrontiert sind, aktiv einzubinden und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.

Fazit: Erfolgreiche Aktion
Zusammenfassend wird die Aktion von den Verantwortlichen als großer Erfolg gefeiert: Weniger Arbeitsunfälle, zahlreiche Verbesserungsvorschläge und ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein konnten nach den zwölf Monaten verzeichnet werden. „SOS war ein voller Erfolg. Das Ziel, unsere Mitarbeiter zu noch mehr Sicherheitsbewusstsein am eigenen Arbeitsplatz zu motivieren, ist aufgegangen“, freut sich Manfred Tisch.

„Unsere Leute setzen sich jetzt noch viel intensiver mit den Themen Ordnung und Sicherheit im Werk auseinander und bringen laufend Verbesserungsvorschläge in Sicherheitsfragen ein. Gleichzeitig ist die Zahl der ohnehin schon geringen Arbeitsunfälle noch weiter gesunken“, so Tisch weiter. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass die präventiven Maßnahmen nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Kostenreduktion sind, sondern auch jedem einzelnen Mitarbeiter zugute kommen.

Diana Danbauer

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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