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Keine Messen bis April

10.03.2020

Corona-Virus: Auch Österreich setzt Maßnahmen und verbietet Veranstaltungen. Welche Messen in Österreich und  Deutschland noch stattfinden.

Welche Messen und Veranstaltungen finden statt?
  • Light + Building, Frankfurt: verschoben auf 27.9.-2.10.2020
  • Internationale Handwerksmessen, München: abgesagt
  • Holz-Handwerk, Nürnberg: verschoben auf 16.-19.6.2020
  • Fensterbau Frontale, Nürnberg: verschoben auf 16.-19.6.2020
  • Wohnen & Interieur, Wien: verschoben, Ersatztermin wird erst bekannt gegeben
  • WIM - Wiener Immobilienmesse, Wien: verschoben, Ersatztermin wird erst bekannt gegeben
  • MIM - Münchner Immobilienmesse, München: abgesagt
  • Baukongress 2020, Wien: Entscheidung, ob der Kongress stattfindet, wird am 18.3. bekannt gegeben
  • Ifat, München: verschoben auf 7.-11.9.2020
  • Stone+tec, Nürnberg: verschoben auf Mai/Juni 2021

*kein Anspruch auf Vollständigkeit

Die Bundesregierung setzt weitere Maßnahmen auf Grund der Ausbreitung des Corona-Virus, die auch die Baubranche betreffen. So sind Messen und größere Veranstaltungen bis auf weiteres ausgesetzt bzw. stark eingeschränkt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober erläutert, dass Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern bis Anfang April abgesagt werden müssen.

Heimarbeit wo möglich

Keine angeordneten Maßnahmen gibt es momentan noch zur Heimarbeit. Bundeskanzler Sebastian Kurz bat jedoch Unternehmen, „den Mitarbeitern Teleworking zu gewähren“, zumindest dort, wo es „sinnvoll und machbar“ ist. Was die wirtschaftlichen Maßnahmen betreffe, so gehe es derzeit darum, all jenen Unternehmen, die sich in Liquiditätsschwierigkeiten befinden, Kreditgarantien zu gewähren. Auch das Modell der Kurzarbeit werde derzeit bereits in vielen Unternehmen umgesetzt. Menschen dürften in dieser „herausfordernden Phase“ nicht gekündigt werden, meint Kurz.

Auf Lockdown vorbereitet

Aktuell nicht von den Maßnahmen der Bundesregierung betroffen ist der öffentliche Verkehr, da laut Kurz die „Gesellschaft weiter funktionsfähig sein muss“ und nicht jeder ein Auto habe. Auf die Frage, ob darüber nachgedacht wurde, nach italienischem Vorbild ganze Ortschaften abzuriegeln, sagte Anschober: „Auch diese Maßnahme wird laufend überprüft.“ Derzeit sehe die Regierung aber noch keine Notwendigkeit. Wenn es in Richtung „40 bis 50 Fälle“ in einer Gemeinde gehe, sei man jedoch vorbereitet.

Bildungseinrichtungen geschlossen

Stark eingeschränkt wird hingegen der Lehrbetrieb. Spätestens ab kommenden Montag würden keine Lehrveranstaltungen an Universitäten und Fachhochschulen mehr abgehalten. Der Lehrbetrieb soll „soweit möglich“ online fortgesetzt werden. Maßnahmen für Schulen und Kindergärten sind in Planung, wobei dabei die Auswirkungen bezüglich der Betreuungspflichten gut vorzubereiten seien.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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