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Kleinod vor dem Umbau

10.07.2013

Die traditionelle Wiener Trabrennbahn in der Krieau soll teilweise umgebaut werden. Nach einem Falter Artikel bestätigte die Gemeinde Wien diese Pläne und gab bekannt das „Viertel Zwei Plus“ soll in der Krieau entstehen.

Die traditionelle Wiener Trabrennbahn in der Krieau soll, wie der „Falter“ berichtete, teilweise verbaut werden – eine Entwicklung, die absehbar war. Die Fläche der Rennbahn, die von einem Betreiberverein auf Dauer von der Stadt Wien gepachtet wird, wurde in den vergangenen Jahren stetig aufgewertet und dadurch wertvoller. Durch die Investitionen rund um die und nach der Euro 2008 (U2-Erweiterung, „Viertel Zwei“, WU-Campus u. Ä.) wird der Druck auf die Pächter der unrentablen Trabrennbahn immer größer.

 

Betroffen von den Umbauplänen der privaten IC Projektentwicklung des Ex-Raiffeisen-Managers Michael Grismayr sind eine Tribüne und das große, denkmalgeschützte Gelände mit den Verwaltungsgebäuden und Stallungen. Seit Jänner wird über die Pläne verhandelt, es soll laut der Gemeinde Wien ein „Viertel Zwei Plus“ entstehen. Geplant sind Wohnungen und Büros mit „universitätsnaher Nutzung“, dennoch wird die Trabrennbahn erhalten bleiben, verspricht die Gemeinde. 2015 wurde als Baubeginn anvisiert, ob die Versprechungen gehalten werden oder ob dem zweiten Wiener-Gemeinde-Bezirk eine Protestbewegung wie am Augartenspitz droht wird man sehen.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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