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Klima:aktiv-Auszeichnung für Baumit Wopfinger

08.05.2007

Die neue Rohstofflagerhalle für Zumahlstoffe und Kalkstein reduziert die Staubemissionen um 80 Tonnen pro Jahr und spart 132 Tonnen CO2 ein. Investitionsvolumen für diese nachhaltige Umweltmaßnahme: 2,5 Millionen Euro. In einem feierlichen Festakt im Rahmen der Veranstaltung „Mobilitätsmanagement und Klimaschutz“ erhielt Baumit Wopfinger am 2. Mai in der Österreichischen Wirtschaftskammer von Umweltminister Josef Pröll die Klima:aktiv-Auszeichnung für den Bau der neuen Rohstofflagerhalle in Wopfing.

„Wir freuen uns sehr über diesen Preis“, hält Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie, fest, „wir sehen diese Auszeichnung als Anerkennung für unser Bemühungen zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz. In den vergangenen drei Jahren haben wir am Standort Wopfing 15 Millionen Euro für den Umweltschutz investiert.“

Sauberstes Baustoffwerk Österreichs

Im Zementwerk in Wopfing werden einerseits Zementklinker gebrannt, andererseits werden diese Klinker gemeinsam mit anderen Rohstoffen in der Zementmühle zu Zement vermahlen. 70.000 Tonnen Zumahlstoffe - vor allem Hochofenschlacke und Gips- kommen im Jahr zum Einsatz. Diese Zumahlstoffe wurden bisher im Freien zwischengelagert - dabei kam es einerseits beim Abladen und andererseits bei der Lagerung zu Staubemissionen. „Unser Ziel ist es, aus Wopfing das sauberste Baustoffwerk Österreichs zu machen“, erzählt Robert Schmid. „Daher war es für uns ein wichtiger Schritt neue Lösungen für die Materiallagerung zu entwickeln. Herausgekommen ist dabei eine hochmodernen Rohstofflagerhalle.“

Platz für 260 LKW-Ladungen

Die neue Lagerhalle ist 25 Meter hoch und hat ein Fassungsvermögen von 6.500 Tonnen – das entspricht 260 LKW-Ladungen. Bei der Anlieferung werden die Zumahlstoffe windgeschützt in die Vorbunker eingekippt und mit einem automatischen Kran in die einzelnen Lagerboxen transportiert. Von dort wird das Material bei Bedarf wieder vollautomatisch in den Einkipptrichter gebracht und unterirdisch in die Produktionshalle befördert.

2,5 Millionen Euro für weniger Staub

„Durch die neue Lagerhalle reduzieren wir unsere diffusen Staubemissionen um über 80 Tonnen pro Jahr,“ rechnet Robert Schmid vor, „gleichzeitig sparen wir 132 Tonnen CO2 jährlich ein, da unser innerbetrieblicher Verkehr weniger wird, weil wir für den Transport vom Lager in die Produktion keine Radlader mehr brauchen. Das erledigt jetzt ein ausgeklügeltes Hightech-Systems mittels eines Krans vollautomatisch.“

Auch beim Bau der Lagerhalle haben die Wopfinger nachhaltig agiert. So kam mit Slagstar der in Wopfing entwickeltet erste Ökozement zum Einsatz und sparte so weitere 320 Tonnen Co2 ein. Die Kosten für die neue Rohstofflagerhalle belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Für Robert Schmid eine gute Investition, „mir ist die nachhaltige Weiterentwicklung des Standorts Wopfing ein persönliches Anliegen – die Staubreduktion ist dabei ein wichtiger Baustein in unserem Programm „Was wir machen, hat Zukunft“.“

Fakten zur Rohstofflagerhalle:

Zweck:
Reduktion von diffusen Staubquellen
Anlage:
Halle mit 6.500 Tonnen Lagerkapazität
Maße: Hohe: 42 m; Länge: 27 m; Breite: 31 m
Fassungsvermögen Kranschaufel: 5 m3
Anzahl der Boxen:
Lagerboxen: 9
Anlieferboxen: 6
Ausgabeboxen: 1
Das Material wird mittels eines vollautomatischen Krans ein- und ausgelagert.
Staubreduktion: 80 Tonnen pro Jahr
CO2-Reduktion: 132 Tonnen pro Jahr
Investitionskosten: 2,5 Millionen Euro
Bauzeit: 6 Monate

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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