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Klinikum Malcherhof Baden wird ausgebaut

27.06.2008

Das Klinikum Malcherhof Baden, eine Einrichtung der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit Schwerpunkt auf die Behandlung von Rheuma-Erkrankungen soll demnächst generalsaniert und gleichzeitig von derzeit 138 auf 173 Betten erweitert werden.

In einem EU-weiten Wettbewerb haben 15 Architekturbüros Teilnahmeanträge eingereicht. Nach sorgfältiger Prüfung durch die Wettbewerbsjury wurden 7 Architekturbüros zur Vorlage von Wettbewerbsarbeiten eingeladen. In der Jurysitzung am 20. Juni 2008 konnte die ARGE: DIN - ATELIER 4 - architects (Architekten DI Nuhsbaumer, DI Scheufler, DI Hirschler und DI Erblich) als Sieger dieses Wettbewerbs gekürt werden.

Das Siegerprojekt legt großen Wert auf eine klare Gliederung der Baukörper sowie eine innere Funktionalität, welche auf die Bedürfnisse der Benutzer optimal eingeht. Ebenso wurden die infrastrukturellen Anforderungen, wie Patientenwege, Schwesternstützpunkte, Ver- und Entsorgung sehr gut gelöst. Städtebaulich fügt sich die Architektur gut in die vorhandene Bebauung ein. Mit den Um- bzw. Ausbauarbeiten, für die ein Investitionsvolumen von 19 Millionen Euro genehmigt wurde, soll im Jahr 2009 begonnen werden. Nach Fertigstellung wird den Gästen ein hochmodernes und bestens ausgestattetes Haus zur Verfügung stehen. Ein Schwerpunkt wird weiterhin die Behandlung von rheumatischen Beschwerden bleiben, es sollen aber verstärkt Anschlussheilverfahren im Bereich der Orthopädie angeboten werden. Damit wird die Rehabilitation auf eine modernere Ebene gehoben.

Das Klinikum Malcherhof Baden wird in Form eines Private-Public-Partnership-Modells (PPP) von der HUMANOMED-Gruppe betrieben. Diese hält an der gemeinsamen Betriebsführungsgesellschaft, der "R-SKA Baden Betriebs-GmbH", 49 Prozent, die restlichen 51 Prozent der - auf Gemeinnützigkeit ausgerichteten - Gesellschaft sind im Eigentum der SVA. SVA-Generaldirektor Mag. Stefan Vlasich: "Durch die Kooperation mit einem privaten Managementpartner ist es zu einem Qualitätszuwachs im medizinischen Bereich gekommen. Nunmehr sollen auch in ökonomischer Hinsicht Verbesserungen erreicht werden. Mit der Beteiligung eines privaten Partners haben wir bewiesen, dass es im stationären Bereich möglich ist, höchste medizinische Qualität bei größtmöglicher Effizienz zu erreichen".

(Quelle: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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