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Kollegienkirche derzeit gesperrt: Start für Kuppelsanierung

22.12.2011

Höchstes innenliegendes Gerüst Österreichs (58 Meter hoch, 60 Tonnen schwer)
Sanierung von Fassade und Dachstuhl abgeschlossen
sechs Millionen Euro Spenden für komplette Restaurierung des Innenraums fehlen

Die Kollegienkirche in der Salzburger Innenstadt ist ihrem Urzustand, die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1707, einen großen Schritt weiter. Seit Dienstag, dem 20. Dezember, erstrahlt der Sakralbau äußerlich in neuem Glanz. Dach- und Fassadensanierung sind damit abgeschlossen und die seit sechs Jahren eingerüstete Kirche wieder frei.

Parallel dazu wurde in den vergangenen fünf Wochen das mit 58 Metern höchste Innenraumgerüst (60 Tonnen schwer) Österreichs aufgebaut.  Mit dessen Hilfe wird jetzt die Kuppel in Angriff genommen und genau befundet.  Daher ist die Kirche von nun an bis zu den Festspielen für die Öffentlichkeit gesperrt.

 

Insgesamt hat der Eigentümer des barocken Baujuwels, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), bereits 3,7 Mio. Euro in die Kirche investiert. Zusätzlich wurden, seitens des um Spendengelder bemühten Vereins Kulturerbe Salzburg, der Erzdiözese Salzburg  und  des Bundesdenkmalamts rund 1,1 Mio. Euro für die Sanierung aufgewendet.

Damit startet jetzt eine neue Phase, die bis zum Jahr 2013 dauert. Die BIG finanziert dabei unter anderem die Sanierung der Gurtbögen, Fußböden, statische konstruktive Maßnahmen, Erneuerung der Elektroinstallationen, Trockenlegung des Mauerwerks. Die Kosten dafür betragen rund 2,5 Mio. Euro. 

 

Insgesamt fehlen aber nach wie vor mehr als sechs Millionen Euro, die durch Spenden aufgebracht werden müssen. Insbesondere für die Restaurierung Stuck im Innenraum,  Altäre, Beichtstühle, Türen, Gemälde, Metallrestaurierungen, Holzskulpturen, Inventar.  Noch sind Spendengelder in der Höhe von rund 200.000 Euro vorhanden. Zudem gibt es positive Signale vom Bundesdenkmalamt, des Landes und der Stadt für weitere Finanzierungsbeiträge.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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