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Konjunktureintrübung bei Baumaschinenindustrie

07.11.2012

“Obwohl die Nachfrage nach Baumaschinen in Europa absolut gesehen noch ganz gut ist, macht sich ein Stimmungswandel bei den europäischen Unternehmen bemerkbar“, erklärte Johann Sailer, Präsident des Europäischen Baumaschinen-Komitees (CECE) auf der Pressekonferenz anlässlich des CECE-Kongresses am 26./27. Oktober in Berlin.

„Was uns Sorgen bereitet ist die Kluft zwischen den europäischen Ländern, die sich in diesem Jahr noch einmal vergrößert hat“. Märkte wie Spanien und Italien sind in der ersten Jahreshälfte noch einmal eingebrochen, andere, wie die skandinavischen und baltischen Länder oder die Türkei verzeichneten dagegen einen weiteren Anstieg der Nachfrage und große Volumenmärkte, wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigten erste Anzeichen für eine Eintrübung.

 

Das CECE geht davon aus, dass die europäische Baumaschinenindustrie am Jahresende ein Produktionsplus von sechs Prozent gegenüber 2011 verzeichnen wird. Für 2013 sei der Ausblick dagegen eher pessimistisch. Die Märkte, die nach der Krise ein gutes Wachstumstempo vorgelegt haben, werden laut CECE nicht im gleichen Maße weiter wachsen wie bisher. Die Märkte, die heute noch am Boden liegen, werden nur ein sehr bescheidenes Wachstum realisieren. Außerhalb Europas bereitet vor allem der schwache chinesische Markt der Branche Sorgen.

 

Bei den Verdichtungsmaschinen sieht die Lage etwas besser aus als bei den Erdbaumaschinen, auch wenn davon auszugehen ist, dass das leichte Wachstum bis zum Jahresende zum Stillstand kommt.  Betonmaschinen und Turmdrehkrane befinden sich nach der Krise noch immer auf einem Erholungspfad.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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