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Kroatien: Regierung legalisiert Schwarzbauten

30.08.2011

Die kroatische Regierung wird ihre Drohung, im Land mit dem Abriss illegaler Bauten zu beginnen, doch nicht umsetzen. Statt dessen werden die geschätzten rund 150.000 Häuser legalisiert - eine Gebühr von ein paar hundert Euro reicht.

Die kroatische Regierung pfeift die Abriss-Aktion von illegalen Bauten zurück. Mit einer neuen Verordnung werden diese Gebäude unter Entrichtung einer niedrigen Gebühr legalisiert, beschloss die Regierung in der Regierungssitzung am Donnerstag. Etwa 150.000 Objekte in Kroatien wurden illegal errichtet.

Wie hoch die Gebühr ausfällt, bestimmt die Lokalverwaltung, die die Bauten und Regionen in Kategorien einteilt. Rücksicht genommen wird auf Art des Gebäudes, die Bauweise, den Baufortschritt und den Ort.

Laut Bauminister Branko Bacic ist etwa für 150 Quadratmeter Wohnfläche in Zagreb eine Gebühr von 2.800 Kuna (374 Euro) fällig, in Split 2.044 Kuna.

Gegen Gebühr werden auch landwirtschaftliche Bauten legalisiert, 600 bis 700 Kuna für eine Fläche von 600 bis 700 Quadratmetern. (apa, pm)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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