Direkt zum Inhalt

Kulturelle Investition

21.08.2013

Der Louvre expandiert – nicht nur räumlich, sondern vor allem örtlich. Und was für den Einen eine Dependance in Abu Dhabi ist, ist für Waagner-Biro ein Auftrag für den Bau einer komplexen Kuppelkonstruktion.

Auf Saadiyat Island, einer dem Zentrum von Abu Dhabi vorgelagerten Insel, sollen in den nächsten Jahren zahlreiche kulturelle Institutionen entstehen. So soll hier die weltweit größte Konzentration an hochkarätigen Kulturgütern heranwachsen. Um dies bewerkstelligen zu können, braucht es Ausstellungsräumlichkeiten. Namhafte Museen werden diese in Form von Dependancen bieten. So expandiert auch der Louvre – und das mit österreichischer Unterstützung. Die Wiener Waagner-Biro Stahlbau AG bekam nach einem aufwändigen Angebotsverfahren den Zuschlag für den Bau der komplexen Kuppelkonstruktion des neuen Louvre-Museums.

 

Die offene Kuppelkonstruktion wird einen Durchmesser von 180 Metern erreichen und ist aus Stahlprofilen gefertigt. Ober- und Unterseite sind mit ornamentalen Mustern aus Aluminiumprofilen belegt, die eine besondere Lichtqualität erzeugen sollen. Als Inspiration dienten dem französischen Architekten Jean Nouvel die Lichtstrahlen, die in einem orientalischen Basar die mit Bastmatten abgedeckten Gassen durchdringen. Die Kuppel selbst soll an nur vier Punkten auf den darunter befindlichen Gebäuden aufliegen und so den Eindruck zu schweben vermitteln. Die Museumspavillons werden teilweise im Meerwasser stehen, sodass ein anmutiges Wechselspiel aus direktem und indirektem Lichteinfall den neuen Louvre beleuchten soll. „Wir freuen uns sehr, in unserem Kernmarkt Mittlerer Osten erneut ein anspruchsvolles Großprojekt liefern zu dürfen“, sagt Johann Sischka, Vorstand der Waagner-Biro Stahlbau AG, erfreut.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Die ÖSW-Gruppe investiert in neue Wohnbauprojekte, u.a. baut sie in Kooperation mit Ihrer Konzerntochter der Immo 360 Grad GmbH das Projekt THEOs - Wohnen im Park.
Aktuelles
18.05.2020

Die ÖSW-Gruppe reagiert auf die Covid-19-Maßnahmen mit Investitionen in der Höhe von 180 Millionen Euro. 

Die geplanten Streckenneubauten der Asfinag sollen für Verkehrsentlastung sorgen.
Aktuelles
12.03.2019

Das Infrastruktur-Investitionsprogramm 2019 der Asfinag soll für mehr Verkehrssicherheit, mehr Kapazitäten und Verkehrsentlastung sorgen.

Eine Kapazitätserhöhung von 35 Prozent erhofft sich Peneder durch die Modernisierung der Produktion.
Aktuelles
28.09.2018

Der Brandschutz-Experte Peneder investiert fünf Millionen Euro in den Standort Fraham und stellt damit eine Kapazitätserhöhung von 35 Prozent sowie Produktneuentwicklungen sicher.

Die Innenstadt von Lienz wird wie eine Shopping-Mall gemanagt und verwaltet.
Aktuelles
26.02.2018

Alle reden von der Renaissance der Städte. Noch mehr boomen aber die suburbanen Speckgürtel. Gleichzeitig wächst selbst in Agglomerationen der Leerstand immer mehr.

Klaus Schierhackl, Vorstandsdirektor der Asfinag, Infrastrukturminister Norbert Hofer und Karin Zipperer, Vorstandsdirektorin der Asfinag (v.l.) präsentierten das Investitionsprogramm für 2018.
Aktuelles
13.02.2018

Die Asfinag investiert 2018 mehr als eine Milliarde Euro in Auto- und Schnellbahnen. 

Werbung