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Kunden im Fokus

26.04.2014

Mit einer neuen Vertriebsstruktur und der Verschmelzung einiger Gesellschaften will Kirchdorfer die Betonfertigteilsparte neu aufstellen. 

Sehr aktiv in Sachen Akquisitionen war die oberöster­reichische Kirchdorfer Holding in den vergangenen Jahren. Abgesehen von einem umfassenden Leistungs- und Produktportfolio in den Bereichen Rohstoffe, Zement und Beton, resultierte daraus aber vor allem in der Fertigteilsparte eine Ansammlung von Einzelgesellschaften, die großteils eigenständig und produkt­orientiert im Vertrieb operierten. „Die übergreifende Betreuung großer Kunden war dadurch nicht so einfach“, erklärt Michael Wardian, seit einem Jahr Leiter der Sparte Fertigteile und Fertighäuser in der Kirchdorfer-Gruppe. Daher habe man sich entschlossen, die Vertriebsstrukturen der Sparte neu aufzustellen und den Kundenfokus zu schärfen. Künftig werden die Vertriebsteams nach Kundengruppen (öffentliche Hand, Handel und Private) strukturiert, zusätzlich soll eine zentrale Vertriebsorganisation aufgebaut werden. Ein professionelles Produktmanagement soll als Schnittstelle zwischen Vertriebsteam und der Forschungs- und Entwicklungsabteilung fungieren. Im Zuge der Strukturoptimierung ist außerdem vor­gesehen, Unternehmen wie die Maba Fertigteilindustrie und Katzenberger zusammenzuführen. „Damit schaffen wir die perfekte Basis für nachhaltiges Wachstum der größten Sparte innerhalb der Kirchdorfer-Gruppe“, so Wardian.

Weniger Überschneidungen, mehr Kundennähe
Durch die neue Struktur erwarte man sich eine deutliche Steigerung der Kundenähe sowie intern eindeutige und überschneidungsfreie Zuweisungen von Kompetenzen und Verantwortungen. „Bei den Maßnahmen geht es eindeutig darum, unsere Kompetenz im Bereich Betonfertigteile am Markt besser ausspielen zu können“, so Wardian. Ein Abbau von Arbeitsplätzen sei definitiv nicht geplant, betont der Spartenleiter ausdrücklich. 

Die neue Aufbauorganisation tritt – vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafter – mit Anfang Juni dieses Jahres in Kraft und soll bis Ende des Jahres durchgängig umgesetzt werden. Die gesellschaftliche Verschmelzung erfolgt mit Ende September.

Autor/in:
Sonja Meßner
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