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Der neue XR-Flexvolt SDS mit 54,0 Volt und die neue Akku-Kombihammerreihe von Dewalt überzeugen durch Leistung.

Langlebige Energiebündel

28.11.2017

Niemals sollen sie müde und hungrig nach Strom werden, ein Leben lang arbeiten, ohne einen Tag auszufallen, und auch noch immer klüger werden: die Werkzeuge der aktuellen Generation.

Die Anforderungen an Werkzeuge waren immer schon hoch. Diese großen Helfer müssen genau wie ihre Anwender bei Kälte und Hitze, bei Regen und Schnee, in Staub und Schmutz in ihren Einsatzgebieten Präzisionsarbeit und Höchstleistungen erzielen. Auch sie müssen vielseitig und trotz allem speziell bleiben, bestmöglich mit ihren Anwendern zusammenarbeiten und die Sicherheit dieser Teamarbeit gewährleisten, sollen sich beständig Entwicklungen anpassen, effi zienter und leistungsstärker werden. Ihr Anforderungsprofi l wächst und wächst. Solche Werkzeuge haben es nicht immer leicht, aber dafür gibt es Hersteller, die stetig an ihrer Evolution arbeiten, Innovationen möglich machen und sie auf ihrem Weg zu immer höherer Qualität begleiten.

Nur nicht müde werden

In einer vernetzten, smarten Welt gehen die Hersteller von Werkzeugen den Schritt in Richtung kabellose Baustelle immer weiter. „Niemand möchte heute noch auf der Baustelle lästige Kabel verlegen und nach einer Stromversorgung suchen“, erklärt Gerald Fischer, Marketing und Technischer Support bei Makita. „Aber gerade im Bereich Akkutechnik tut sich in der Entwicklung sehr viel. Wir setzen hier auf hochwertige Akkuzellen und intelligente Ladetechnologie.“ Weiters wird auch daran gearbeitet, dass Werkzeuge ihrerseits immer mehr kleine Helfer haben. Diese sind elektronisch und werden in akkubetriebenen Geräten verbaut, damit die volle Leistung der Akkus auch tatsächlich ausgeschöpft werden kann. An der Vision, die kabellose Baustelle Realität werden zu lassen, arbeitet man auch fi eberhaft bei Metabo, wie Thomas Zeller, Leiter des Kompetenz-Centers Akku, ausführt. „Unter dem Mott o ‚80 Tools – ein Akku‘ bieten wir in der 18-Volt-Klasse inzwischen mehr als 80 Produkte für alle Anwendungen an“, erklärt Zeller. „Der Vorteil für Anwender: hundertprozentige Kompatibilität zwischen allen Akkus, Ladegeräten und Maschinen.“ Selbst die älteren Akkumodelle und Maschinen werden nicht aufs Abstellgleis geschickt, sondern sollen mit den nachkommenden Generationen kompatibel bleiben.

Das hauseigene Ultra-M-System soll zusätzlich dafür sorgen, dass das Zusammenspiel zwischen Maschine, Akku und Ladegerät perfekt funktioniert. „Die Komponenten kommunizieren untereinander und stimmen sich optimal aufeinander ab“, so Zeller weiter. Dies ermögliche die Nutzung neuer leistungsstärkerer Akkus auf alten Geräten, ohne diese zu überlasten.

Darüber, dass ein Akku am besten für alle Werkzeuge einsetzbar sein soll – auch für die etwas älteren Modelle – herrscht am Markt auch breite Einigkeit. So hat man bei Dewalt etwa darauf geachtet, dass ihre neuen leistungsstarken 54,0-Volt-Flexvolt-Akkus auch rückwärtskompatibel sind und zwei Spannungsklassen abgedeckt werden können. Der neue Hochleistungsakku ProCore 18V 7.0 Ah von Bosch ist Teil des bestehenden Flexible-Power-Systems und passt damit in alle Geräte dieser Serie. Auch bei Hilti ist in den vergangenen Jahren das Portfolio für Akkuelektrogeräte massiv gewachsen, wobei diese in vier verschiedenen Voltagen (12, 14, 22 und 36 Volt) vertrieben werden und den Platt formgedanken – ein Hilti-Akku für eine Vielzahl von Geräten – tragen. Würth hat eigens die Pick-your- Power-Linie eingeführt, und ihr Produktspezialist Michael Weber bestätigt: „Der Anspruch, alle Maschinen mit demselben Akku zu betreiben, fi ndet immer mehr Anklang im Handwerk.“

Stubenrein und kommunikativ

Damit aber nicht genug, müssen Werkzeuge heutzutage auch immer mehr mitdenken. Sie sollen Informationen liefern, aktiv ihre Anwender entlasten und die Arbeit sicherer machen. Ergonomie und Design auf der einen Seite, Elektronik und Interaktivität auf der anderen, am besten Hand in Hand. Ein Werkzeug, das sich gut an seinen Anwender anpasst und ihm das körperliche Arbeiten angenehmer gestaltet, kann auch länger im Einsatz bleiben. Ebenso wichtig ist es Herstellern, mehr Sicherheit zu erreichen. So hat Dewalt in seinen XR-Flexvolt-Kombihämmern eine spezielle Antirotationsfunktion, die die Drehzahl herunterregelt, falls es durch Verkanten zu einer Rotation des Werkzeugs kommen sollte. Ähnliche Wege geht man bei Makita mit dem Active Feedback Sensing Technology und der Automatic Torque Drive Technology in Winkelschleifern. Erstere sorgt dafür, dass der Motor abgeschaltet wird, wenn sich die Drehzahl plötzlich verlangsamt oder die Scheibe stoppen muss, Zweitere passt die Drehzahl der Belastung entsprechend an.

Damit die Werkzeuge aber am Puls der Zeit bleiben, müssen auch sie lernen, mit Tablet, Smartphone und Co umzugehen. Bei Dewalt sei es ein erster Schritt in diese Richtung, dass die Tool- Connect-Akkus per Bluetooth Parameter an diese sendet. Diese Allgegenwart von App-basierten Geräten macht man sich auch bei Hilti zunutze. Hilti-Geräte der neuesten Generation sind mit einem Nahfeldkommunikationschip ausgestatt et, der es dem Arbeiter via kostenloser Hilti Connect App ermöglicht, das Gerät eindeutig zu identifizieren. Gerätespezifi sche Daten wie aktuelle Daten zum Servicestatus und zur Reparaturhistorie des jeweiligen Gerätes stehen sofort zur Verfügung, zusätzlich sind Anleitungsvideos sowie Handbücher zum Gerät jederzeit abrufbar.

Aber was wäre ein smartes Werkzeug, wenn es nicht auch darüber nachdenkt, wie es seinen Arbeitsplatz zurücklässt, dachte man sich bei Metabo. Deswegen verfügt der neue Akkuhobel HO 18 LTX 20-82 über einen ansteckbaren Textilstaubbeutel, die Akkutischkreissäge TS 36 LTX BL 254 über einen integrierten Staubzyklon und der Akkukombihammer KHA 18 LTX BL 24 Quick kommt mit der integrierten Staubabsaugung ISA 18 LTX 24.

Weiterbildung, langfristige Mitarbeit und wenig Fehltage

Während Anwender nun also – zumindest staubtechnisch – ein wenig Aufatmen können, sind die Hersteller dabei, dass bei ihren Werkzeugen keine Luft mehr nach oben bleibt. Beständige Evaluierungen und Beobachtungen, kontinuierliche Verbesserungsprozesse und Innovationen stehen auf der Tagesordnung. Denn alle sind sich einig, die Qualität der Werkzeuge entscheidet über die künft ige Leistung, die sie erbringen sollen. Markus Morlok, Senior Brand und Marketing- Manager Powertools bei Dewalt, erklärt ihre Vorgehensweise: „Lange bevor eines unserer Produkte zur Marktreife kommt, machen wir ausgiebige Marktuntersuchungen, um die Erwartungen und Bedürfnisse der Endverbraucher zu klären.“ So bekomme man einen guten Überblick über die tatsächlichen Leistungsanforderungen, die Handwerker an die Maschinen stellen, andererseits lernt man mögliche Fehlerquellen kennen und kann reagieren. Diese Strategie verfolgen fast alle Hersteller, und sie hört nicht bei der Markteinführung auf: Kundenfeedback ist ein wesentlicher Teil des Geschäfts.

Zugleich werden aber die Anforderungen an Maschinen auf Baustellen jedes Jahr höher. „Die zu bearbeitenden Materialien – egal welcher Baustoff – werden massiver, die Schrauben länger“, stellt Gerald Fischer von Makita fest. „All das sind Faktoren, die bei Neuentwicklungen unserer Maschinen schon vorab berücksichtigt werden.“ Deswegen stellt der Anspruch, dem Kunden innovative Lösungen zu bieten, die den Arbeitsalltag auf der Baustelle sicherer, effi zienter und produktiver gestalten, die Entwickler der Firmen vor anspruchsvolle technologische Herausforderungen. Dies könne nur durch modernste Rahmenbedingungen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung gewährleistet werden, heißt es von Seiten Hiltis. „Hier gilt es, den Spagat zwischen höchster Leistung und Zuverlässigkeit der Produkte unter allen Baustellenbedingungen und einem steigenden Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltbewusstsein der Kunden zu meistern.“

Teamfähig und stets einsatzbereit

Beständige Gespräche und genaues Zuhören eröff nen Verbesserungspotenziale, die sich in den neuen Produkten niederschlagen. So hat Metabo mitt lerweile LiHD-Akkupacks im Sortiment, die nicht nur mehr Leistung und längere Laufzeiten als Li-Ionen-Akkus bringen sollen, sondern auch eine längere Lebensdauer, da sie seltener geladen werden müssen und weniger Wärme entwickeln. Auch Bosch hat mit dem Hochleistungsakku ProCore 18V 7.0 Ah auf mehr Leistung für höhere Effi zienz gesetzt. Da dem Hochleistungsakku über längere Zeit höhere Ströme abverlangt werden, wurde die bestehende CoolPack-Technologie weiter optimiert. Bessere Wärmeableitung durch spezielle Öff nungen und fehlende Zwischenräume, die Wärme speichern würden, sollen die Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Akkus erhöhen. Zusätzlich soll diese Kühlfunktion für eine schnellere Ladezeit sorgen. Über eine LED-Anzeige können Anwender den Ladezustand des Akkus in fünf Stufen erkennen. Dewalt ist ebenfalls dabei, ein Akkusortiment zu entwickeln, das Leistungsklassen erschließt, die bisher stromgeführten Maschinen vorbehalten waren. Davon profi tiert auch eine Serie neuer Akkukombihämmer die mit dem neuen 54,0 Volt Akku betrieben werden.

Bohren von Dübellöchern auch in armierten Beton von 12 bis 55 Millimeter, Kernbohren in Mauerwerk von 45 bis 150 Millimeter und leichte bis mitt lere Meißelarbeiten wie das Erstellen von Durchbrüchen oder das Entfernen von Fliesen soll der neue Kombihammer TE 60-AVR ATC leisten können. Der SDS-Max-Kombihammer ist mit aktiver Vibrationsreduktion und elektronischer Schnellabschaltung (ATC) ausgestatt et und für schwere Bohr- und Meißelarbeiten in Beton ausgelegt. Neu in der Makita-Familie ist unter anderem der Akkumoniereisenschneider DSC250ZK. Dieser kann zum Schneiden von Bewehrungseisen, Baustahlgitt ern und Gewindestangen verwendet werden. Durch den Verbau eines Kaltsägeblatt es soll der Funkenfl ug minimiert und ein schnelles und sicheres Arbeiten gewährleistet werden.

Das mühelose Lösen und Anziehen von Schrauben, Bolzen oder Mutt ern ist das Kernsegment des neuen Akkuschlagschraubers Flex IW 1/2‘‘ 18.0-EC der Flex-Elektrowerkzeuge GmbH. Dieser weist eine maximale Schlagzahl von 3.300 bpm auf, eine Leerlaufzahl bei 600–2.500 1/min, das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm. Mit 18,0-Volt-Akkupacks werden lange Akkulaufzeiten versprochen, der bürstenlose High-Performance-EC-Motor soll einen hohen Wirkungsgrad und lange Lebensdauer garantieren.

Wer kann, der kann

Dass Werkzeuge aber nach wie vor auch noch ohne Hightech als smart angesehen und durch ihre Funktionalität zum langfristigen Helfer werden können, zeigt Würth. Dieser Hersteller bietet nun ein neues Fenstermontagewerkzeug an, das dem schnellen Einbau von Türen und Fenstern dient. „Durch Drehen des Griff s werden die beiden Metallplatt en im Werkzeug gegeneinandergeschoben, wodurch die Fenster beim Einbau sehr genau justiert und verspannt werden können“, erläutert Produktspezialist Michael Weber. Eine glatt e Oberfl äche der Metallplatte sorgt dafür, dass das Fenster nach dem Verspannen noch ausgerichtet werden kann. Durch die Spreizhöhe sei die Montage sehr einfach durchführbar und ein Einsatz auch an beengten Stellen möglich. Es zeigt sich also, wer sich seine Nische fi ndet und gut spezialisiert, wird auch als klassisches Werkzeug nicht arbeitslos.

Erste Hilfe für die Helfer

So hoch die Anforderungen an Werkzeuge auch sind, die schwere Arbeit kann leider nicht immer spurlos an ihnen vorbeigehen. Für diesen Fall sind die Hersteller aber gerüstet. „Metabo gibt eine kostenlose Garantie von drei Jahren auf seine Akkus. Ganz egal, wie hart mit dem Akku gearbeitet oder wie oft er geladen wurde“, bestätigt Thomas Zeller, Leiter des Kompetenz-Centers Akku. Weiters können Kunden ihr Elektrowerkzeug im Reparaturfall einfach bei ihrem Fachhändler abgeben, man lasse die Maschine innerhalb von 24 Stunden abholen und kümmere sich zu kalkulierten Festpreisen um eine professionelle Reparatur, Wartung und Sicherheitsprüfung. Im Anschluss an eine Reparatur durch das Servicezentrum werden automatisch sechs Monate Garantie ohne Einschränkung gewährt.

Gerald Fischer, Marketing und Technischer Support bei Makita, berichtet, dass im Zuge der Übersiedlung des Standortes in eine neue Niederlassung auch die Werkstätt e großzügig ausgebaut wurde. Garantiereparaturen erfolgen dort innerhalb von 48 Stunden samt Zurücksendung an den Kunden. Würth setzt beim Zebra-Werkzeug auf eine lebenslange Zufriedenheitsgarantie, die bedingungslosen Austausch bei einem nicht selbstverschuldeten Defekt beinhaltet. Bei Maschinen gibt es noch die Möglichkeit des Würth Master Service, bei dem die defekte Maschine abgeholt, repariert und binnen rund sieben Werktagen zurückgesendet wird. Auch die Bestellung von Einzelteilen ist über den Würth Parts Manager möglich. Bei Dewalt wird Service ebenso großgeschrieben. Sollte es tatsächlich einmal erforderlich werden, repariert ihr in Österreich ansässiger Servicepartner in der Regel innerhalb von drei bis vier Tagen.

Dass ein Gerät doch einmal ausfällt, kann auch bei Hilti nicht vollständig ausgeschlossen werden. Den Flott enkunden wird in diesem Fall sofort ein Ersatzgerät kostenlos zur Verfügung gestellt. Hat der Kunde kein Flott enmanagement, gilt im Reparaturfall das Hilti-drei-Tage-Versprechen: Das Gerät wird abgeholt, repariert und gereinigt, an den Kunden zurückgeschickt – und das innerhalb von drei Tagen. Sollte dies nicht eingehalten werden können, zahlt der Kunde nichts. Zusätzlich ist jede Reparatur inklusive Verschleißteile und Akkus innerhalb der ersten zwei Jahre in der Regel kostenlos. Danach greift das Gerätetyp-spezifi sche Reparaturkostenlimit.

Autor/in:
Jana Reiter
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