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Licht am Ende des Tunnels

10.07.2013

Ein Durchbruch ist meist ein Grund zu feiern, so auch in diesem Fall. Die zwei Teile der Oströhre des Tunnels Neumarkt sind seit Anfang Juli verbunden– der Durchschlag ist geglückt.

Vor zahlreichen Ehrengästen wurde Anfang Juli auf der S10, der Mühlviertler Schnellstraße, beim Nordportal des Tunnels Neumarkt die zweite Tunnelröhre offiziell durchgeschlagen. Die Oströhre des Tunnels Neumarkt (Auftragnehmer sind Swietelsky Tunnelbau und Hochtief Construction als Arge) wurde nach den Grundzügen der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode errichtet. Der bergmännische Abschnitt hat eine Länge von etwas mehr als 1,3 Kilometer, die im Norden anschließende Bauweise 555 Meter. Als Lüftungssystem ist eine Längslüftung durch Strahlenventilatoren vorgesehen. Die Fahrbahnbreite beträgt 7,50 Meter.

 

In den kommenden eineinhalb Jahren geht es nun an die bauliche und elektrotechnische Ausstattung der neuen Tunnelröhre, die 2014 in Betrieb gehen wird. Ein Jahr dauert im Anschluss die Sanierung und Adaptierung der Bestandsröhre, die vom Land Oberösterreich betrieben wird. „Ende 2015 geht dann nicht nur dieser Bauabschnitt, sondern die gesamte etwa 22 Kilometer lange S10 in Betrieb“, versicherte Asfinag-Vorstand Alois Schedl.

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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