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Gemeinsam mit der Asfinag investieren das Land Oberösterreich und die Stadt Linz ab 2018 eine Milliarde Euro in den Straßenbau.

Linz als „Brennpunkt“ des Straßenbaus

11.12.2017

Insgesamt eine Milliarde Euro investiert die öffentliche Hand in den Straßenbau rund um Linz.

Ab 2018 werde Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz zum „Brennpunkt“, wenn es um Investitionen in leistungsfähige Infrastruktur der Zukunft geht. So sollen zwei nach Angaben der Asfinag wichtigsten und komplexesten Autobahn-Projekte Österreichs umgesetzt werden: Der Ausbau der A7 Mühlkreis-Autobahn und der Neubau der A26 Linzer Autobahn werde insgesamt etwa eine Milliarde Euro kosten. Ihre Ziele für die Bewohner von Linz sowie die Tausenden Pendler seien „weniger Stau und mehr Verkehrssicherheit“, sagt Asfinag-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer, „insbesondere bei der Fahrt über die Donau“.

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner erinnert daran, dass schon das Jahr 2017 unter dem Vorzeichen wichtiger Projekte und Entscheidungen stand: „Dazu gehört neben der fertig sanierten Steyreggerbrücke und der neuen Linzer Donaubrücke auch der Baubeginn des Linzer Westrings genauso wie der Ausbau der Voest-Bypässe.“

Arbeitsplätze sichern

Für Klaus Luger, Bürgermeister von Linz, ist die Mobilität „einer der wichtigsten Standortfaktoren“, wobei Linz sowohl stadtintern als auch überregional von schnellen Verbindungen profitiere: „Nur so können auch die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen“, ist Luger überzeugt.

Während der gesamten Bauzeit der genannten A7-Erweiterung – das wäre im geplanten Rahmen von Jänner 2018 bis Frühjahr 2010 – sollen im gesamten Baufeld tagsüber stets zwei Fahrspuren pro Richtung für den Verkehr offen bleiben; das entspräche dem gewohnten Normalzustand, wobei allerdings eine Tempolimit von 60 km/h gelten werde. Die Investitionen für die genannten neuen Bauprojekte um Linz teilen sich die Asfinag, das Land Oberösterreich und die Stadt Linz zu je einem Drittel.

Autor/in:
Bernhard Madlener
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