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Lohnsünden deutlich aufzeigen

03.10.2017

Wir würden uns in Deutschland ein öffent­liches Register nach dem Vorbild Großbritanniens wünschen, in dem die Betriebe aufgelistet werden, die gegen den gesetzlichen Mindestlohn verstoßen.
 

Arbeitgeber, die Branchenmindestlöhne missachten, gehören in dieses Register. Wir brauchen einen „Lohnsünden-Pranger“. Es hilft nur, die schwarzen Schafe klar zu benennen. Wir müssen dahin kommen, dass Arbeitgeber, die nicht einmal das Mindeste in die Lohntüte packen, „geächtet“ werden.

Hier muss ein neues gesellschaftliches Bewusstsein geschaffen werden. Arbeitgeber, die nicht einmal den Mindestlohn zahlen, müssen klar als „Ausbeuter“ benannt und bei künftigen Auftragsvergaben auch so behandelt und berücksichtigt werden – nämlich gar nicht!

Autor/in:
Robert Feiger

Bundesvorsitzender IG Bauen-Agrar-Umwelt, Deutschland

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