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Millionenauftrag für Kärntner Hirsch Servo aus Afrika

29.08.2011

Die zur Kärntner Hirsch Servo AG gehörende Firma Hirsch Maschinenbau hat einen Millionenauftrag aus Ghana erhalten: Das Unternehmen liefert eine mobile Anlage zur Fertigung von Porozell-Schalungssteinen. Die Schalungssteine werden auf den Baustellen versetzt und anschließend mit Beton ausgegossen.

Die Hirsch Maschinenbau GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der börsenotierten Kärntner Hirsch Servo AG, hat für eine mobile Anlage zur Fertigung von Porozell-Schalungssteinen einen Auftrag in Millionenhöhe aus Ghana erhalten. Über das genaue Auftragsvolumen wurde laut einer Hirsch-Sprecherin Stillschweigen vereinbart. Anlagen dieser Art seien auch bereits nach Kasachstan, in den Oman und in die USA exportiert worden.

Porozell-Schalungssteine im "Proform-System"

Ab November soll die mobile Hirsch-Anlage in Accra, der Hauptstadt Ghanas, Porozell-Schalungssteine im "Proform-System" herstellen, die der Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie dem Bau von öffentlichen Gebäuden dienen.

Die Schalungssteine werden auf den Baustellen versetzt und anschließend mit Beton ausgegossen. Laut Hirsch Servo können mit dieser Bauweise 60 bis 80 Prozent Energie eingespart werden - durch exzellente Dämmung gegen Wärme und Kälte. So werde ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. "Der größte Teil der weltweiten Energie wird mit einem Anteil von 46 Prozent in den privaten Eigenheimen verbraucht", hieß es.

Schalungssteine für Einfamilienhäuser

Bei einer Auslastung in drei Schichten kann die Anlage pro Jahr zwei Millionen Schalungssteine für 1.000 bis 2.000 Einfamilienhäuser produzieren. Die Verlegung der Anlage an einen anderen Projekt-Standort ist laut Hirsch binnen vier Wochen möglich.

"Aufgrund hoher Energiekosten und der Klimaschutzziele rechnen wir künftig mit verstärkter Nachfrage nach mobilen Satelliten Anlagen", sagte Kurt Hirsch, Geschäftsführer der Hirsch Maschinenbau GmbH und Vorstandssprecher der Hirsch Servo AG. Dies gelte insbesondere für Länder, in denen Wohnbauprojekte von jeweils über 1.000 Häusern schnell und ökologisch gebaut werden sollen, so Hirsch. (apa, pm)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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