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Mit Qualität an Boden gewinnen

18.06.2014

Bei Großflächen erfreuen sich Kunstharzböden auf Basis von Epoxidharz- oder Polyurethanbindemittel großer Beliebtheit, auch im Privatbereich.

Kunstharzböden auf Basis von Epoxidharz- oder Polyurethanbindemitteln erfreuen sich seit vielen Jahren im industriellen Einsatz großer Beliebtheit. Vor allem bei Großflächen sind Kunstharzböden oft die erste Wahl. Durch verschiedene Systemaufbauten genügen sie den unterschiedlichsten Anforderungen wie zum Beispiel der elektrischen Ab- oder Durchleitfähigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Atmungsaktivität oder besonders hoher Beständigkeit gegen mechanische Belastung. Natürlich können diese Eigenschaften auch kombiniert werden.

Ein weiterer Vorteil ist die Vielzahl an optischen Gestaltungsmöglichkeiten. Das Material kann in jedem gewünschten RAL-Farbton geliefert werden. Durch das optionale Einstreuen von Farbchips entstehen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Die Option der Ausführung in verschiedenen rauen Oberflächen erlaubt eine weitere Adaption an den jeweiligen Einsatzbereich.

 

Für alle Anwendungsbereiche

Immer mehr Planer und Bauherren entdecken diesen Werkstoff für sich. Ausgehend von der Nutzung in privaten Kleingaragen, Neben- und Technikräumen bahnten sich Kunstharzböden ihren Weg in heimische Bade-, Wohn- und Schlafzimmer. Vor allem Produkte auf Polyurethanharzbasis bieten zahlreiche Möglichkeiten und stellen eine echte Alternative dar. Neben den zahllosen Gestaltungsmöglichkeiten sind es vor allem Eigenschaften wie die fugenlose Oberfläche, leichte Reinigbarkeit und die schnelle Verarbeitbarkeit auch bei komplizierten Grundrissen, die für dieses Produkt sprechen. Auch die Anwendung im Außenbereich hat sich vielfach bewährt.

Die Möglichkeit der Überbeschichtung von bestehenden keramischen Bodenbelägen mit Kunstharzen machen diese auch für Renovierungsarbeiten äußerst interessant. Verstärkt halten Kunstharzböden in den letzten Jahren auch in landwirtschaftlichen Betrieben Einzug. Die hohen Hygienestandards bei Stallungen und in der Milchwirtschaft prädestinieren dieses Material dafür, auch im Weinbau nutzt man Kunstharzböden. Für ein erfolgreiches Beschichtungsprojekt ist ein optimales Zusammenwirken von Planern, Verarbeitern und Materialherstellern erforderlich. Bereits in der Planungsphase gilt es, das optimale Beschichtungssystem zu wählen und die passende Farb- und Gestaltungsauswahl zu treffen. Die Ausführung erfolgt dann in Abstimmung mit dem Planer unter Berücksichtigung der geforderten Verarbeitungshinweise.

Berücksichtigt man diese Punkte, sind Bodenbeschichtungen auf Kunstharzbasis ein vielseitig einsetzbarer, moderner Werkstoff, der langlebige, funktionelle Oberflächen garantiert.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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