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Nachhaltige Initiativen

19.02.2010

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind seit geraumer Zeit in aller Munde. Initiativen wie klima:aktiv haben sich bereits etabliert, aber auch die Bundesinnung Bau unterstützt diesbezüglich Baumeister in ihrem Baualltag.

Nachhaltigkeit, Ökologie und Energieeinsparungen: Die Schlagworte zum Thema Klimaschutz sind mittlerweile bekannt. Die Umsetzung in die Praxis muss weiter forciert und erarbeitet werden, denn die mitunter hoch gesteckten Ziele sind noch lange nicht erreicht. Verschiedene Organisationen und Initiativen sind seit Jahren bemüht, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und in weiterer Folge die praktische Umsetzung weiter voranzutreiben. Mittels gezielter Aus- und Weiterbildung sollen qualifizierte Fachkräfte gebildet und geschult werden.

So ist etwa die im Jahr 2004 gestartete Initiative des Lebensministeriums klima:aktiv auf einem erfolgreichen Weg. Ziel der Initiative ist die rasche und breite Markteinführung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv um und koordiniert verschiedene Maßnahmen in vier Themenbereichen: Mobilität, Energiesparen, Bauen und Sanierung und erneuerbare Energie.

Dabei ist der Bereich Aus- und Weiterbildung in Kooperation mit Bildungsanbietern ein zentraler Schwerpunkt. klima:aktiv arbeitet intensiv mit Bildungspartnern aus verschiedenen Branchen und Wirtschaftszweigen zusammen, um Synergien entstehen zu lassen und die Qualität zu sichern. „Das Lebensministerium und die Bundesinnung Bau sind seit 2008 klima:aktiv-Kooperationspartner. Unsere Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Ausbildung haben zu einer sehr erfolgreichen Aus- und Weiterbildungsoffensive im Bereich Energieeffizientes Bauen an den Bauakademien geführt. Diese ist ein wichtiger Baustein, um das für die Umsetzung energiesparender Bauweisen notwendige Know-How in der Baupraxis flächendeckend zu vermitteln“, so Robert Rosenberger, Bundesinnung Bau. Bildungspartner sind auch die BauAkademien im Programm Neubau und Sanierung. So sollen qualifizierte Planer und ausführende Profis dafür sorgen, dass die klima:aktiv-Technologien bestmöglich in der Praxis eingesetzt werden. „Auch die Bauwirtschaft hatte in der letzten Zeit einen enormen Innovationsschub, vor allem im beim Planen und Bauen von energieeffizienten Bauten. Häuser mit eine Energiekennzahl von unter 30 sind aufgrund der Wärmebrückenfreiheit und Luftdichtheit ‚Hightech-Produkte‘! Bei der Planung und Ausführung ist hier ein umfassendes Wissen notwendig. Unser Lehrgang klima:aktiv Bildungsprogramm ‚Energieeffiziente Bauten: Beraten, Planen und Ausführung‘ vermittelt in sieben Tagen praxisorientiertes Wissen im Bereich Niedrigstenergie,- und Passivhäusern“, weiß Harald Kopececk, Geschäftsführer der BauAkademie OÖ.

Meisterhaft nachhaltig
Ende Februar wird die neue Broschüre der Bundesinnung Bau „Meisterhaft nachhaltig“ erscheinen. „In der neuen Broschüre werden sieben Projekte vorgestellt, die sozusagen als Musterprojekte im Bereich nachhaltiges Bauen aufzeigen sollen, wie die praktische Umsetzung aussehen kann“, erklärt Robert Rosenberger von der Bundesinnung. Die „vorbildlichen“ Projekte von Baumeistern sind das Einfamilienhaus Nüßler, der Zanklhof, die Firmenzentrale Trepka, das Ledigenwohnheim, die Passivhauswohnanlage Utendorfgasse, der Stadtkeller Pregarten und der Biohof Achleitner. Das Prädikat „vorbildlich“ in Bezug auf Nachhaltigkeit, Innovationsgehalt und Projektabwicklung erhielten die sieben vorgestellten Bauprojekte von einer hochkarätigen Jury, bestehend aus Experten der Donau-Universität Krems und der Bundesinnung Bau. „Nachhaltige Gebäude im Sinne der europäischen Normung müssen sowohl ökologischen, ökonomischen als auch sozialen Kriterien entsprechen. Alle drei Eigenschaften gleichzeitig und zu gleichen Teilen abzudecken ist eine Herausforderung, für die unsere Baumeister als Generalisten und Praktiker bestens qualifiziert sind“, ist Hans-Werner Frömmel, Bundesinnungsmeister Bau, überzeugt.

Dazu tragen nicht zuletzt die zahlreichen professionellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf hohem Niveau bei, die einerseits in der Branche verstärkt positiv angenommen werden, zum anderen kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Red.: Diana Danbauer

Photovoltaik-Kongress
Am 25. und 26. März 2010 findet der Photovoltaik-Kongress mit dem Themenschwerpunkt „Gebäudeintegrierte Photovoltaik“ statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von klima energie fonds, Photovoltaic Austria und dem Wirtschaftsverlag.

Information und Anmeldung:
www.RedEd.at,
E: anmeldung@RedEd.at oder
F: +43(0)1/54664-514

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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