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Die veränderten Prognosen für die Baustoffindustrie auf Grund von Corona.

Neue Planzahlen für die Baustoffindustrie

29.04.2020

Aufgrund der Coronakrise wurden die Absatzprognosen für die wichtigsten Märkte neu berechnet. Die erwarteten Rückgänge schwanken erheblich.

Die Prognose auf Grund der Coronakrise im Detail - Teil 2

Auf Grund des zwischenzeitigen Baustopps, des nur langsamen Hochfahrens der Bauproduktion und der unsicheren Investitionslage, dürften sich im laufenden Jahr die meisten Märkte für bauaffine Produkte ins Minus drehen. So prognostiziert es zumindest Branchenradar.

Dabei schwankt die Bandbreite der erwarteten Kontraktion jedoch erheblich. Der prognostizierte Rückgang ist umso deutlicher, je größer der Absatzanteil der Produkte im Neubau beziehungsweise generell im Objekt ist. Produkte, die hauptsächlich im DIY oder von kleinen und mittleren Handwerksbetrieben bei privaten Kunden verarbeitet werden, sind von der Krise indessen weniger betroffen. Auch Märkte, die vor Corona eine dynamische Nachfrageentwicklung aufwiesen, überstehen den Shutdown wahrscheinlich vergleichsweise glimpflich.

So könnten Dämmstoffe einen Rückgang von 4,7 Prozent hinnehmen müssen, Mauersteine sogar 6,9 Prozent. Etwas besser wegkommen dürften Hersteller von WDVS mit einem Rückgang von prognostizierten 2,9 Prozent. Die gesammelten Prognosedaten entnehmen Sie den Grafiken.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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