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Neue und etablierte Betriebe – die Wirtschaft braucht beides!

18.08.2016

Die Gründerzahlen sind im ersten Halbjahr 2016 mit 16.324 Unternehmen im Allzeithoch (ohne Personenbetreuer). Ein großer Anteil davon sind EPUs. Diese Zahlen sind grund­sätzlich erfreulich, da sie für die notwendige Dynamik des Wandels in der Wirtschaft stehen. 

Der Blick allein auf die Gründerszene ist jedoch zu wenig: Die etablierten Betriebe, die sich bereits Jahre bzw. Jahrzehnte am Markt ­behauptet haben, dürfen nicht aus dem ­wirtschaftspolitischen Fokus rücken. Die ­Herausforderungen Tag für Tag zu meistern und immer neu auf die Marktgegebenheiten zu reagieren ist vielfach eine zumindest so innovative Leistung, wie eine neue Idee in der Selbstständigkeit umzusetzen. Innovation ist nicht an die Eigenschaft „Gründer“ oder „EPU“ ­gebunden, sondern liegt in der „DNA“ aller Unternehmer. Gerade die etablierten Arbeit­geberbetriebe sorgen für Beschäftigung und Wohlstand in den Regionen. Wer mehr Wirtschaftswachstum generieren möchte, darf nicht nur die Start-up-Szene fördern, sondern muss auch diese große Zahl an Unternehmen ­unterstützen, die nachhaltig am Markt agieren!

Autor/in:
Renate Scheichelbauer-Schuster

Obfrau Bundessparte Gewerbe und Handwerk

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