Direkt zum Inhalt

Neues Haus für Kultur- und Gesellschaftswissenschaften

31.07.2014

Neues Haus für Kultur- und Gesellschaftswissenschaften



Bildergalerie

zum Vergrößern Bilder anklicken










© Andrew Phelps


Partner



Vor dreißig Jahren erfolgte der Beschluss, die Plattenbauten in der Akademiestraße in Salzburg innerhalb von zehn Jahren durch einen Neubau zu ersetzen. Im Jahr 2008 erfolgte dann der Spatenstich zum Neubau der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, der die Umsetzung dieses Planes einleitete.

Nach dreieinhalb jähriger Bauzeit wurde das Projekt nach den Plänen des Architektenteams Storch, Ehlers & Partner aus Hannover von der Bundesimmobiliengesellschaft umgesetzt und nun fertig gestellt. Mit diesem Projekt leistet die Universität einen positiven Beitrag zur Neugestaltung des Stadtteils Nonntal, nicht zuletzt dank des harmonischen Gesamteindrucks, der durch die Verwendung eines einheitlichen Plattenbelags und die Pflanzung einiger Baumreihen entsteht. In dem neuen Unipark werden rund 350 Lehrende den 5.500 Studierenden ihr Wissen auf 17.000 Quadratmetern Nutzfläche vermitteln. Für die Pausen zwischen den Vorlesungen bieten sich das Restaurant Unikum und das Café Unikum Sky an, welches eine Dachterrasse sein eigen nennt und durch das Panorama besticht. Parkplatzprobleme dürfte es in dem Unipark dank der rund 100 Stellplätze in der Tiefgarage nicht geben und auch die Fahrradfahrer dürfen sich über die 550 Abstellplätze freuen.

 

Energie aus Erdwärme

„Mit der Errichtung einer der größten Geothermie-Anlagen Österreichs sind die Universität Salzburg und die Bundesimmobiliengesellschaft im Bereich Energetik völlig neue Wege gegangen und sie soll die Hälfte des erforderlichen Energiebedarfs liefern", sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Die anderen 50 Prozent werden durch Fernwärme und eine Kälteanlage abgedeckt. Insgesamt investierte die BIG in das Projekt Unipark Nonntal rund 65 Millionen Euro. Im Zuge der Bauarbeiten wurden 27.000 Quadratmeter Beton verwendet und 135 Kilometer elektrischer Leitungen verlegt.

Katrin Hauck


Zahlen und Fakten

Insgesamt investierte die BIG in das Projekt Unipark Nonntal rund 65 Millionen Euro. Die Kosten wurden von der BIG als Bauherrin und Eigentümerin getragen und werden von der Universität über Mietzahlungen refinanziert. Mieten für Gebäude sind ein Teil des Bundesbudgets für die Universitäten.

 

Bauzeit Dezember 2007 bis
Oktober 2011

 

Nettogrundriss Fläche 30.000 m2

 

Nutzfläche 17.000 m2

 

Investitionen 65 Mio. Euro

 

Bauherr Bundesimmobiliengesellschaft

 

Planung Architekten Storch,

Ehlers & Partner

 

Nutzer/Mieter Universität Salzburg

 

Aushub 51.000 m3

 

Beton 27.000 m3

 

Betonstahl 3.900 Tonnen

 

Konstr. Stahl 1.400 Tonnen

 

Elt-Leitungen 135 km

 

Energiequelle Geothermie-Anlage, Fernwärme

 

Studierende 5.500

 

Mitarbeiter 350

 

Parkplätze 100 Tiefgaragenplätze (universitätseigen)

 

Fahrradabstellplätze 550


Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

v.l.:Horst Ache (Geschäftsbereichsleiter Generalunternehmen und Prokurist, Unger Stahlbau), Heimo Pascher (Technischer Geschäftsführer Austrotherm), Klaus Haberfellner (Geschäftsführer Austrotherm Gruppe), Johann Moser (Vize-Bürgermeister Stadtgemeinde Purbach) beim Spatenstich zur Errichtung neuer Lagerhallen für die Fertigwaren.
Aktuelles
14.09.2020

Der Dämmstoffspezialist startet mit einer Investitionsoffensive in den Herbst. Neue Gebäude und Anlagen werden errichtet, Abläufe werden durch Digitalisierung effizienter. 

Recht
21.09.2020

Unzuverlässigen Unternehmern droht nach dem Bundesvergabegesetz 2018 (BVergG) eine jahrelange Vergabesperre.

Recht
21.09.2020

Es obliegt dem Kläger, einen behaupteten Mangel zu beweisen. Gemäß § 924 ABGB leistet der Übergeber nur für Mängel Gewähr, die bei der Übergabe vorhanden sind. 

Bauhandbuch
14.09.2020

Einmal im Jahr liefern wir Ihnen in Zusammenarbeit mit der WKO umfassende Kalkulationsbeispiele für Baugewerbe und -industrie.

Aktuelles
10.09.2020
Werbung