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Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Grünen Planungssprecher Christoph Chorherr präsentieren bereits im Frühjahr den Gesetzesentwurf der Wiener Bauordnungsnovelle.

Novelle der Wiener Bauordnung geht in die Landesregierung

16.10.2018

Die Begutachtungsphase der Novelle der Wiener Bauordnung ist abgeschlossen. 

Rund 60 Stellungnahmen langten im Rathaus zum schon im Frühjahr präsentierten Gesetzesvorschlag ein. Da von verschiedenen Seiten wie etwa der Arbeiterkammer eine 25 Quadratmeter Wohnung als zu klein beurteilt wurde, hat man auf diese Änderung verzichtet. Das betrifft auch die Lockerung bei der Trennungspflicht von Bad und Klo, die für Wohnungen mit mehr als zwei Aufenthaltsräumen angedacht war. Nach Kritik im Zuge der Begutachtung müssen Bad und Toilette hier weiterhin baulich verpflichtend getrennt sein. Abgesehen davon gibt es - neben einzelnen Präzisierungen - aber keine wesentlichen Änderungen mehr. Im Zentrum der Novelle steht weiterhin die Sicherung des leistabren Wohnens in Wien. „Mit der neuen Widmungskategorie ,geförderter Wohnbau‘ schieben wir Grundstückspekulationen einen Riegel vor und mobilisieren Bauland für die Errichtung von erschwinglichen Wohnungen", sagt Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal. „Schnellere und kostengünstigere Verfahren, Maßnahmen zum Schutz des Klimas, die flexiblere Handhabung der Stellplatzverordnung sowie das Verbot der gewerblichen Nutzung von Wohnungen für Beherbergungszwecke bilden weitere wichtige Eckpunkte der Novelle“, ergänzt der Grünen-Wohnbausprecher Christoph Chorherr. Die Novelle der Wiener Bauordnung soll am 29. November im Wiener Landtag beschlossen werden. 

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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