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Österreich ist gefordert

03.09.2010

Die europäische Richtlinie zur Energieeffizienz mit der Berechnung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden zwingt zu mehr Transparenz. Die neue Kennzahl zum CO2-Ausstoß würde alle Systeme gleich bewerten. 

Der Heizwärmebedarf als Kennzahl liefert kein realistisches Bild des Energieverbrauch eines Gebäudes. Die europäische Richtlinie zur Energieeffizienz mit der Berechnung der Gesamtenergieeffizienz zwingt zum Umdenken. Im Zentrum der Gebäuderichtlinie steht eine massive Verschärfung der Anforderungen an Energieeffizienz. Österreich braucht eine Grundlage für die Berechnung des
Primärenergiebedarfs sowie des CO2-Ausstoßes von Gebäuden.

Gerhard Koch: „Der Ziegel spielt in der Energieeffizienz eines Gebäudes eine zentrale Rolle. Für uns bedeutet die Gebäuderichtlinie, dass wir unseren Baustoff laufend weiterentwickeln, um noch stärker zur Energieeffizienz beitragen zu können. Dazu ist aber eine ganzheitliche Betrachtung von Gebäuden notwendig. Das heißt, wir müssen nicht nur die Qualität der Gebäudehülle optimieren, sondern auch gleichzeitig die Haustechnik und vor allem die eingesetzten Energieträger ganzheitlich optimieren. Ich bin davon überzeugt, dass der Heizwärmebedarf keine taugliche Größe ist, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu beschreiben.“

Anton Holzapfel: „In meiner Aufgabe als Lobbyist für Bauträger, Verwalter und Makler und Sachverständiger in der Immobilienbewertung ist es mir ein großes Anliegen, über europäische Themen in Österreich zu diskutieren. Als gelernter Jurist und Nichttechniker sind so manche Formulierungen für mich unverständlich, vor allem in puncto Normen. Jede weitere neue Regelung bringt doch nur weitere Komplikationen.“

Peter Holzer: „Ich halte die Gesamtenergieeffizienz als Basis für sehr wichtig, und bin davon überzeugt, dass die Themenvielfalt in den Zugängen ein Grundelement von Nachhaltigkeit ist und daher per se gefördert werden muss.“

Gerhard Zatl: „Zum Thema Gesamtenergieeffizienz schwirren sehr viele Klischees im Raum herum, die Bauherren und Kunden sind verwirrt aufgrund der unterschiedlichen Informationen. Das Thema ist auch schwierig zu verkaufen. Denn häufig wurde kommuniziert, mit einem Passivhaus braucht man keine Heizung mehr. Wir hinterfragen das Passivhaus, ob es wirklich der Weisheit letzter Schluss ist oder ob es nicht noch andere vernünftige Kombinationen gibt, ebenso die Photovoltaik.“

Holzer: „Wir sollen es uns auch leisten, erfolgversprechende Modelle parallel zu verfolgen. Ich denke, das Passivhaus hat seine große Berechtigung, seine großen Verdienste und muss weiterentwickelt werden, und es haben die Niedrigst-Energiehaus-Lösungen mit den erneuerbaren Energieträgern zweifellos ihre Berechtigung, weiterentwickelt zu werden, mit allen Kombinationen. Zurzeit erforschen wir die Möglichkeiten für ein photovoltaisch und auf Wasserstoff basierendes Haus. Es ist für die ganze Branche gut, einzelne Linien weiterzuentwickeln, ohne die anderen schlecht zu machen. Die Vielfalt sollte erhalten bleiben. Nirgendwo in der Natur ist Essen, Überleben, Behausen, Vermehren nur auf eine Art gelöst. Es gibt die erstaunlichste Vielfalt auch in den kleinsten Regionen. Wie bei Gebäuden – und deshalb bin ich so begeistert von dem Kennwert der CO2-Emission.“

Koch: „Ja, es sollte eine Systemoffenheit geben, in der jedes Konzept seine Berechtigung hat. In unseren normativen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wird das Konzept des Passivhauses eindeutig und einseitig forciert und begünstigt, indem als alleinige, entscheidende Kennzahl der Heizwärmebedarf herangezogen wird. Der Heizwärmebedarf ist ein System, wo es nur um die Minimierung der Verluste von Raumwärme geht. Die Frage des gesamten Energiebedarfs eines Gebäudes lässt sich über den Heizwärmebedarf nicht abbilden. Verluste bei der Wärmeerzeugung und -verteilung oder der Energiebedarf für das Warmwasser, aber auch welche Energieträger eingesetzt und welche haustechnischen Lösungen verwendet werden, bleiben unberücksichtigt.

Das führt dazu, dass in der heutigen Förderlandschaft, z. B. in Niederösterreich, ein Passivhaus bis zu 50.000 Euro Wohnbauförderung bekommt und ein Niedrigenergiehaus, das eine konsequente Mischung aus erneuerbare Energieträger wie z. B. Biomasse oder Solarthermie verwendet, weniger Wohnbauförderung erhält. Da ändert die bessere CO2-Performance des kombinierten Hauses nichts – er bekommt trotzdem nicht so viel Förderung wie für ein Passivhaus. Das heißt, die Bauordnungen als auch sämtliche Förderungen müssen angepasst werden. Zurzeit bekommt ein Bauherr, der nur auf die Sonne setzt, also CO2-Ausstoß gegen null verursacht, weniger Förderung als der Passivhaus-Bauherr.“

Holzapfel: „Wir aus der Immobilienwirtschaft fragen uns, was bringt ökonomisch der Schritt vom Niedrigenergiehaus zum Fast-Null-Energiehaus – wenn Unsummen investiert werden müssen, um diesen Status überhaupt zu erreichen. Wäre es nicht sinnvoller, in den Bestand zu investieren? Da sehe ich den großen Wandel. Denn bei dem jetzigen Fördersystem werden sinnlose Einzelmaßnahmen gefördert – ohne ein Gesamtsanierungskonzept zu forcieren.“

Koch: „Das ist das positive an der EU-Gebäuderichtlinie – denn diese zielt auf die Energieeffizienz eines Gebäudes ab und fordert gleichzeitig eine kostenoptimale Lösung: Optimum an Energieeffizienz, Optimum an Kosten, sowohl Investitionskosten als auch Betriebskosten des Gebäudes.“

Holzer: „Mit der neuen Gebäuderichtlinie verpflichten sich die Mitgliedstaaten zu Mindeststandards, die in der Bauordnung zu verankern sind. Diese Mindeststandards haben dem Kostenoptimum zu folgen. Ein sehr progressiver Ansatz, dass schon die Mindeststandards über die Lebenszykluskostenoptimierung begründet werden. Aber insgesamt finde ich, initiiert die Wohnbauförderung mehr als die Mindeststandards der Bauordnungen – und das ist positiv.“

Koch: „Es gibt bis zum Jahr 2012 den Artikel 15A, die Vereinbarung der Länder für die Wohnbauförderung. Dort ist ein progressives Szenario festgeschrieben, eine Beschreibung des mittleren U-Werts der Gebäudehülle. Die Länder müssen eine Neufassung dieser Vereinbarung ab 2013 beschließen. Dort liegt die Chance für die neue Kennzahl CO2, über die künftig Gebäude definiert werden könnten, der Mindestwert Heizwärmebedarf soll bleiben, aber nur ergänzend.“

Zatl: „Das wird schwierig werden, schon allein aufgrund unseres föderalistischen Systems. Ob man damit die Mittelvergeudung in den Griff bekommt, wage ich zu bezweifeln. Dazu bräuchten wir echte Förderungen mit klaren Definitionen.“

Koch: „Durch die Aufhebung der Zweckbindung der Wohnbauförderung hat der Bund jedwede Lenkungsmöglichkeit über die Wohnbauförderung verloren. Dieser Fehler sollte so rasch wie möglich korrigiert werden. Heute wird politisch angesichts der Budgetnöte darüber diskutiert, ob man die Wohnbauförderung nicht gleich abschafft – anstatt dass man darüber spricht, welchen Lenkungseffekt man mit dieser Wohnbauförderung in der Hand hatte und leichtfertig aus der Hand gegeben hat. Wenn man über die Wohnbauförderung diskutiert, sollte man darüber diskutieren, dass der Bundeszuschuss gekoppelt wird, erstens an den Nachweis einer widmungsgemäßen Verwendung für Wohnbauzwecke, und zum Zweiten, dass er gekoppelt wird, die Verwendung an einen intelligenten Nachweis der Energieeffizienz der Gebäude.“

Holzer: „Aus meiner Erfahrung mit der Wohnbauförderung Niederösterreich muss ich entgegnen, dass die Wohnbauförderungsmittel sehr wohl politisch klug und nachweislich effektiv eingesetzt werden. Z. B. die Eigeninitiative, dass das Land die Einführung des verpflichtenden Energieausweises begleiten lässt, zeigt die Ernsthaftigkeit zu dem Thema Energieeffizienz. CO2 als Kennzahl begrüße ich allerdings ebenso, unter Beibehaltung der Kennzahl für den Heizwärmebedarf.“

Holzapfel: „Das Problem sehe ich auch, dass bei der EU-Gebäuderichtlinie verabsäumt wurde, die CO2-Kennzahl als Kenngröße zu integrieren. Ein großer Fehler, der jetzt repariert wird, ist die Verknüpfung beim Energieausweis mit den Mindestanforderungen an die Bauordnung und gleichzeitig mit der Vorlage, mit der auch der Verkauf und die Vermietung geregelt werden. Da gibt es zu viele Ausnahmeregelungen in den Bauverordnungen.“

Koch: „Das Problem ist sicher, dass eine konsequente, europakonforme Schaffung von einheitlichen österreichischen Rahmenbedingungen an dem überbordenden Föderalismus scheitert.“

Holzer: „Nein, ich sehe es wesentlich positiver, vor eineinhalb Jahren hielten wir doch schon die Situation, die wir bereits jetzt an Gemeinsamkeiten in Österreich haben, für undenkbar. Die Bemühungen zur Harmonisierung der Bauordnungen laufen seit 50 Jahren – jetzt wurden wenigstens die technischen Richtlinien nunmehr harmonisiert.“

Zatl: „In Wien bekommt ein Förderungswerber z. B. für den Sprung vom Niedrigenergiehaus zum Passivhaus plus 3.000 Euro, d. h. für ein Passivhaus bekommt man 14.000 Euro Investitionszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Eine einheitliche Linie in allen Bundesländern wäre praktikabler. Die Zauberei mit den Energieausweisen ist dann das nächste Kunststück.“

Holzapfel: „Ja, Wien ist da sicher in puncto Förderungen beispielhaft. Allein die Vielzahl an Definitionen z. B. für einen öffentlichen Bau – den definiert jedes Bundesland für sich, so wie auch die Terminologie der Bauordnungen unterschiedlich ist.“

Koch: „Bei der Wiedereinführung der Zweckbindung der Wohnbaufördermittel könnte man im Rahmen der Berichtspflicht der Länder an das Finanzministerium über die Verwendung des Bundeszuschusses leicht gewisse Vorgaben über Kenngrößen, beispielsweise eine CO2-Kennzahl, integrieren. Damit könnte der Bund konkret Kenngrößen vorgeben, für welche es Bundeszuschüsse gibt. Mit der Aufhebung der Zweckbindung ist auch die Berichtspflicht gefallen. Über den Finanzausgleich fließt das Geld direkt in die allgemeinen Länderbudgets. Der Bund hat keinerlei Kontrollmöglichkeit mehr.“

Zatl: „Nun, in Niederösterreich haben wir einen klar definierten Überwachungsauftrag. Wenn ich jetzt eine begleitende Passivhaus-Förderungseinreichung mache, habe ich bereits den Nachweis der technischen Umsetzung der Energieeffizienz mit dabei.“
Holzer: „Was ja beim Passivhaus auch klug ist, der Polierplan wird bereits vor der Einreichung zur Wohnbauförderung erstellt, was auch Sinn macht.“

Koch: „Wie kann mit den derzeit geltenden Rahmenbedingungen der Wohnbauförderung alternativen Gebäudekonzepten, z. B. ein Haus, das mit Biomasse oder überwiegend mit Solarthermie beheizt wird, zu ihrem Recht verhelfen? Aus meiner Sicht werden diese durch die derzeitige Wohnbauförderung sträflich benachteiligt. Die derzeitige Wohnbauförderung in z. B. in Niederösterreich forciert doch vor allem in puncto Heizwärmebedarf optimierte Konzepte, sprich Maximierung der Dämmung der Gebäudehülle, und ignoriert völlig die Frage, mit welcher Art von Energieversorgung dieses Gebäude ausgestattet ist.“

Holzer: „Nein, das niederösterreichische Wohnbaumodell mit seinen 100-Punkte-Modell ist wie auch in anderen Bundesländern eines, das einen Teil der Punkte für die Gebäudehülleneffizienz oder Gebäudehüllendämmqualität vergibt und auch andere Sonderpunkte für Extras wie eben Biomasseheizung, Lüftung etc. Da geht es schon um mehr als nur den Dämmstoff.“

Koch: „Die überwiegende Abdeckung des sehr kleinen Energiebedarfs dezentral am Gebäude – was auch als Ziel in der Gebäuderichtlinie ab 2020 postuliert ist – ist nicht abgedeckt.“

Holzer: „Doch, durch die weiteren Punkte, die man für die genannten Maßnahmen kriegen kann.“

Koch: „Aber im Endeffekt mit einer sehr ungleichen Förderhöhe.“
Holzer: „Das kann man sicher diskutieren. Als wir im Normenausschuss das erste Mal die schon fast scheiternde OIB-Richtlinie in den Normenrang genommen haben und diesen neuen Rahmenentwurf mit einem unglaublichen Tempo umgesetzt haben, stand die Kenngröße CO2 zur Diskussion – doch die wurde abgelehnt mit der Begründung, nicht noch mehr Kennzahlen in die Norm zu bringen.“

Koch: „Spätestens ab Jänner 2013 sollte doch in Österreich eine Normenlandschaft verfügbar sein, die alle Gebäudekonzepte, seien es jetzt solche, die auf eine Optimierung der Gebäudehülle primär abzielen, oder seien es solche, die eher in Richtung Optimierung der Energieversorgung abzielen, fair und gleich behandelt. In der neuen 15A-Vereinbarung zur Wohnbauförderung sollte sichergestellt werden, dass idealerweise durch die CO2-Kennzahl ein fairer Wettbewerb für alle Gebäudekonzepte möglich ist.“

Holzer: „Natürlich, ich spreche mich ebenso für einen fairen Wettbewerb, ein kreatives Nebeneinander aus. Der relativ einfache Schlüssel wird die CO2-Kennzahl sein, hier fehlt bloß noch eine sinnvolle Einigung zur Konversion von CO2 pro Kilowattstunde. Eine Schwäche bei der CO2-Kennzahl sehe ich jedoch darin, dass es keine Aussage gibt, ob die Ressource, die man anzapft, endlich oder unendlich ist. Holz hat z. B. eine sehr gute CO2-Bilanz – aber der Rohstoff wird knapp. Darum plädiere ich für ein kreatives
Miteinander von unterschiedlichen Gebäudesystemen.“

Koch: „Laut Lebensministerium wird die Neufassung der 15A-Vereinbarung der Wohnbauförderung gleich mit der klaren Zielsetzung, diese mit der legistischen Umsetzung der Gebäudericht­linie im Baurecht zu koppeln, bereits diskutiert und eine Harmonisierung zugleich angestrebt.“

Holzer: „Der Föderalismus bietet aber auch die Chance des internen Wettbewerbs und dass Persönlichkeiten in einem für sie spürbaren und von Vertrauenswürdigkeit geprägten Umfeld wirklich Erstaunliches leisten.“

Holzapfel: „Der Föderalismus wäre doch nur sinnvoll, wenn wir ein größeres Land wären. Aber so wie jetzt halte ich das System für überflüssig – vor allem seit 1995, als die dritte Entscheidungshilfe hinzugefügt wurde, die Bauordnungen der Gemeinden. Wo ist die versprochene Verwaltungsreform?“

Koch: „Und warum bekommt ein Häusl­bauer, der in Leithaprodersdorf ein Einfamilienhaus baut, nur die Hälfte an Fördergeld wie sein Nachbar, der in Wulkaprodersdorf das idente Haus baut. Das ist nicht logisch, nur weil da zufällig eine Landesgrenze dazwischen durchgeht.“

Zatl: „Für uns Bauausführende ist der rechtliche Aspekt im Föderalismus teilweise wirklich schwierig. Technisch wurden ja die meisten Probleme durch die Harmonisierung egalisiert. Doch die unterschiedlichen Berechnungsweisen für z. B. Gebäudehöhen etc., sind wirklich nur Arbeit erschwerend. Aber es ist auch auf Bauherrenseite noch viel an Aufklärungsarbeit nötig. Denn noch schreckt sich jeder vor höheren Investitionskosten – das die Lebenszykluskosten ihn dann später mal mehr schrecken werden, bedenkt kaum ein Bauherr. Das ist für uns schwierig zu vermitteln. Der Bauherr will wenig investieren, viel Förderung und fertig.“

Koch: „Aber in der Automobilindustrie klappte die Umstellung vom Benzinverbrauch auf die Aussage, wie viel CO2 bei dem Modell emittiert wird, ja auch. Es wird demnächst die Frage sein, wie viel Steuer, abhängig vom CO2-Ausstoß, muss ich für ein Auto zahlen. Genauso kann ich die Förderung für ein Haus davon abhängig machen.“

Holzer: „Aber Gebäudequalitäten werden weiterhin über die Quadratmeter beschrieben werden. Dabei geht es auch um die Robustheit von Gebäuden gegen­über künftigen Veränderungen, z. B. ob eine Wohnung auch teilbeheizbar ist etc.“

Koch: „Wichtig erscheint mir dabei auch, dass die Sanierung umfassender definiert wird. Im Regelfall beinhaltet zurzeit Sanierung die Fassadendämmung oder den Fenstertausch, eventuell noch die Erneuerung der Heizungsanlage. Die Objekte sollten jedoch vorab einer Bedarfsprüfung unterzogen werden – nach ökonomischen und ökologischen Kriterien.“

Zatl: „Bitte das machen wir bereits! Wir vergleichen die Kosten – und zeigen die Differenz z. B. auch zwischen Sanierung und Neubau auf.“

Holzapfel: „Im privaten Hausbau ist das möglich – aber im mehrgeschoßigen Wohnbau mit Eigentümern und Mietern ist eine Sanierung überhaupt durchzubringen ein langwieriger Weg.“

Zatl: „Die aktuellen Entwicklungen sind dennoch sicher für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Verschärfung des Energieausweises ist auch für das Gewerbe gut – der Fachmann ist wieder gefragt und erschwert den Pfuschern die Arbeit. Ich plädiere jedoch bei den Gebäudesystemen für einen gesunden Mix, das Passivhaus kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Die CO2-Kennzahl muss eine maßgebliche Aussagekraft haben und zeitgleich auch
marketingtechnisch professionell kommuniziert werden.“

Holzapfel: „Das kann gelingen, wenn wir den Bauherren vermitteln, dass es dadurch Vorteile gibt, die unabhängig von dem Kiotoziel sind, unabhängig von einer politischen Leitlinie, aber unmittelbar einen Profit für ihn bedeuten. Dann bekommen die Bauherren schnell ein Gespür für die neue Kennzahl.“
Gisela Gary

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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