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V.l.: Wolfgang Poppe, OFI-Vizepräsident, Martin Leitl, ACR-Präsident, Ulrike Rabmer-Koller, WKO-Vizepräsidentin, Moderatorin Nadja Mader, Walter Ruck, WK Wien - Präsident und Hubert Culik, OFI-Präsident diskutierten die Vorteile gelebter Interdisziplinarität.

OFI: Geballte Kompetenz unter einem Dach

23.04.2018

Im Sinne der vollen Ausschöpfung seiner Interdisziplinarität hat der Prüf- und Forschungsexperte OFI sein Technikum im Wiener Arsenal ausgebaut.

Seit den 1960er Jahren hat das OFI seinen Firmensitz im Arsenal im 3. Wiener Gemeindebezirk. Die österreichische Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle bündelt dort nun ihre Kompetenzen und schafft mit dem Um- und Ausbau ihrer Büro- und Laborflächen Platz für die 120 Mitarbeiter des Unternehmens. „Unsere Expertise an einem Standort in Wien zu versammeln ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll“, bringt Geschäftsführer Michael Balak die Vorteile des Übersiedlungsprojekts auf den Punkt. „Ganz im Gegenteil: Wege werden kürzer, persönlicher Austausch ist unkompliziert möglich, neue Synergien entstehen – das ist gelebte Interdisziplinarität.

Alle Kompetenzen auf einem Blick

Da der Platz trotz Aus- und Umbauarbeiten nicht für alle Mitarbeiter ausreichte, hat man nahe dem Firmensitz zusätzliche Büro- und Laborflächen angemietet, in denen sich neben der Verwaltung und dem Vertrieb, die Bauprüfräume sowie das Klebelabor befinden. Alle anderen Technikums- und Laboreinheiten werden künftig am Firmensitz in Objekt 213 zu finden sein. „Da unsere Standorte bis jetzt weit gestreut waren und verschiedene Schwerpunkte behandelt haben, kennen viele unserer Kunden und Forschungspartner nur Teilbereiche unserer Arbeit. Mit der stärkeren Bündelung unserer Expertisen an einem Ort, soll sich das ändern. Im neu ausgebauten Technikum werden Besucher auf einem Blick unsere Kompetenzen erkennen“, ist sich Geschäftsführer Udo Pappler sicher.

Feierlich eröffnet

Dass das Konzept funktioniert – davon überzeugten sich rund 350 Gäste, die der Einladung zur Eröffnung des neuen Firmensitzes gefolgt sind, selbst. Nach einer hochbesetzten Podiumsdiskussion, bei der unter anderen Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Martin Leitl, Präsident der Austrian Cooperative Research und Hubert CuIik, Präsident des OF über die Voteile gelebter Interdisziplinarität Vielfalt der KMU und österreichischen Wirtschaft diskutierten, hatten sie im Rahmen geführter Rundgänge die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und neben der Chromatographie, ein hochsensibles Analyseverfahren, das bei der Bestimmung von Substanzen in Lebensmittelverpackungen und Babyprodukten genauso Verwendung findet, wie bei der Prüfung der Reinheit von Arzneimitteln auch die Klimakammern im Umweltsimulationsbereich, in dem die Beständigkeit einzelner Komponenten von Fahrzeugen getestet wird, zu bestaunen. Highlight war ein Blick unter die Oberfläche eines Photovoltaik-Moduls, das bei mehreren OFI-Forschungsprojekten zur Weiterentwicklung von Photovoltaik zum Einsatz kommt. "Mit dem Ausbau und der Bündelung des OFI in Wien ist ein weiterer Schritt zur Stärkung des des Wirtschafts- und Innovationsstandortes gelungen", hält Walter Ruck fest.

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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