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Optimierung der Personalentwicklung

02.11.2005

Die Schnelllebigkeit unserer Produkte, Techniken, Regeln und Gesetze bedarf einer laufenden Informationspflicht derer, die eine optimale Arbeit leisten müssen.
Die BauAkademien bieten über 200 unterschiedliche Aus- und Weiterbildungsthemen für das Bauwesen. Bei sämtlichen Veranstaltungen ist die Evaluierung der Kundenzufriedenheit selbstverständlich. Das Ergebnis bestätigt: mehr als 90 Prozent der Teilnehmer sind mit den Seminarinhalten, den Vorträgen, den Referenten und mit der Organisation durch die BauAkademie sehr zufrieden.
Jedoch bedeutet ein zufriedener Seminargast nicht immer auch die Erreichung des persönlichen Seminarziels des Teilnehmers!
Damit eine Ausbildung oder ein Seminar zielorientiert und für das jeweilige Aufgabengebiet des Mitarbeiters von optimalem Nutzen ist, ist es notwendig, dass das Unternehmen mit dem Mitarbeiter gemeinsam wichtige Aspekte bespricht und vereinbart:

• Vorgespräch – Welches Ziel soll erreicht werden?

Sehr gut eignet sich hier das jährliche MbO-Gespräch (management by object) – dem Zielvereinbarungsgespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter.
Optimal ist die Erstellung von Bildungsplänen. Hier soll die Zukunft des Mitarbeiters im Betrieb inklusive der dafür notwendigen Aus- und Weiterbildungen – mit klar definierten Zielen – festgelegt werden. Bildungspläne ermöglichen außerdem eine schnelle und genaue Überprüfung der Zielerreichung.

• Nachgespräch – Wurde das Ausbildungsziel erreicht?

Wurde eine Weiterbildungsveranstaltung besucht, so ist es wichtig, dass der Auftraggeber (Vorgesetzte) den Veranstaltungserfolg mit seinem Mitarbeiter bespricht. Sinnvoll ist es, in diesem Gespräch die weitere Umsetzung und eventuelle Anpassung am Arbeitsplatz zu besprechen bzw. zu vereinbaren.

• Transfergespräch – Wird das erworbene Wissen auch in die Praxis umgesetzt?

Sehr oft kommt es vor, dass die Euphorie über erhaltenes Wissen und neue Möglichkeiten der Arbeitsoptimierung schnell durch den fehlenden Umsetzungserfolg relativiert wird.
Hier ist es nun wichtig, dass der Vorgesetzte einige Zeit nach der Weiterbildungsveranstaltung mit dem Mitarbeiter ein „Transfergespräch“ führt, um abzuklären, wie weit sich neue Ideen und Optimierungsprozesse im Betrieb umsetzen lassen.
Allzu oft behindern eingefahrene organisatorische Abläufe die Etablierung neuen Wissens!
Gerne hilft Ihnen die BauAkademie Ihres Bundeslandes die für Ihre Bildungspläne optimalen Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen zu finden.

Harald Kopececk

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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