Direkt zum Inhalt
Die Porr präsentiert die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019

Porr: 2019 auf Kurs

10.03.2020

Volle Auftragsbücher, hohe Produktionsleistung  die Porr ist im Geschäftsjahr 2019 auf Vorjahresniveau. Deutlich eingebrochen ist jedoch das Ergebnis vor Steuer, wie bereits vom Konzern prognostiziert.

Bereits im November vergangenen Jahres hatte die Porr für das Geschäftsjahr 2019 eine Gewinnwarnung herausgegeben. Als Gründe wurden damals die Neubewertung eines Projekts in Norwegen und der Marktsituation in Polen genannt. Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen bestätigte der heimische Baukonzern das prognostizierte Ergebnis vor Steuern (EBT) von ca. 35 Mio. Euro - im Vergleich zu rund 88 Mio. Euro im Vorjahr.

Produktionsleistung und Auftragsbestand nur knapp hinter Vorjahr

Zufrieden zeigt man sich jedoch beim Auftragsbestand und der Produktionsleistung. Mit einer Produktionsleistung von 5.570 Mio. Euro bleibt man nur 0,4 Prozent unter Vorjahresniveau. Zuwächse wurden vor allem in der Business Unit 1 – Österreich, Schweiz (+0,9 Prozent) sowie in der Business Unit 2 – Deutschland (+6,8 Prozent) realisiert. Der Rückgang in der Business Unit 3 – International (-5,7 Prozent) war primär auf das Auslaufen der Großprojekte in Katar und die selektivere Akquisition, vor allem in Polen, zurückzuführen. 

Auch beim Auftragsbestand knackte die Porr mit 7.065 Mio. Euro wieder die 7-Mrd.-Marke und liegt damit nur -0,5 Prozent hinter 2018 zurück. Aufgrund, laut Porr, selektiver Projektakquisition reduzierte sich um 12,5 Prozent  auf 5.536 Mio. Euro. Während die Porr in Österreich 2019 zahlreiche Projekte im Wohnbau akquirierte, war sie in Deutschland insbesondere im Büro- und Industriebau erfolgreich. Den größten Auftragseingang im Jahr 2019 verzeichnete der Konzern in Polen: Der Design-Build-Auftrag umfasst die Modernisierung der Bahnlinie LK131 zwischen Kalina und Rusiec Łódzki. 

Ziele 2020

Auf den europäischen Heimmärkten der Porr zeichnet sich eine weiterhin starke Nachfrage im Geschäftsjahr 2020 ab. Auf Basis des hohen Auftragsbestands rechnet der Vorstand mit einer Produktionsleistung auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Nach den Einmaleffekten im Konsolidierungsjahr 2019 und im Einklang mit der positiven Entwicklung in allen Heimmärkten der Porr wurde als Ziel eine EBT-Marge in einer Bandbreite von 1,3 bis 1,5 Prozent definiert. Der Vorstand erwartet sich in den Folgejahren eine Ziel-EBT-Marge von 2,0 bis 3,0 Prozent.

Der tatsächliche Geschäftsverlauf in 2020 kann allerdings, abhängig von exogenen politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche, von den aktuellen Erwartungen abweichen. Ebenso sind aus heutiger Sicht allfällige makroökonomische und wirtschaftliche Entwicklungen oder Störungen, wie z.B. durch das Coronavirus, schwer einzuschätzen.

Werbung

Weiterführende Themen

Auf Österreichs Baustellen darf unter bestimmten Voraussetzungen nach wie vor gearbeitet werden.
Aktuelles
21.03.2020

Laut der Novelle der Covid-Maßnahmengesetz-Verordnung vom 20.3. darf auf Österreichs Baustellen unter gewissen Voraussetzungen weiter gearbeitet werden. Entsprechende Guidelines werden aktuell ...

Strauss: Auch Porr stellt auf Grund des Corona-Virus Baustellen ein.
Aktuelles
20.03.2020

Die Porr stellt in Absprache mit Auftraggebern den laufenden Betrieb von mehr als 1.000 Baustellen ein.

Wie reagieren die Unternehmen der Baubranche auf die Corona-Krise?
Aktuelles
18.03.2020

Von der Aussetzung des geregelten Baubetriebs über Stufenpläne bis hin zu Alltagsgeschäft: So reagiert die Baubranche auf das Corona-Virus.

Leere Baustellen bald Realität? Noch darf trotz Corona-Virus gebaut werden.
Aktuelles
16.03.2020

Die Regierung will aktuell keinen Baustopp. Eine neues Reglement könnte heute am Abend stehen und am Freitag präsentiert werden.

Aktualisiert: 26.3. 14:35

Ist Ihr Betrieb von einer Schließung durch den Corona-Virus betroffen?
Aktuelles
16.03.2020

Laut einer Aussendung der WKO und auf Basis des aktuellen Wissensstands (Stand 15.3.2020) gelten ab Montag, 16.3.2020 aufgrund der Maßnahmen der Regierung zur Bewältigung der Corona-Krise für die ...

Werbung